German Masters: Judd Trump schlägt Shaun Murphy im Finale - Engländer gewinnt vierten Titel im Berliner Tempodrom

Judd Trump hat sich im Finale des German Masters gegen Shaun Murphy durchgesetzt und im Berliner Tempodrom seinen vierten Turniersieg gefeiert. Mit starken Breaks und großer Nervenstärke entschied der Weltranglistenerste die entscheidenden Frames für sich und krönte eine überzeugende Turnierwoche mit dem Titel. Der Engländer ließ auch im Endspiel kaum Zweifel aufkommen.

"The Ace" macht alles klar: Trump krönt sich zum Champion

Quelle: Eurosport

Judd Trump hat sich im Finale des German Masters einmal mehr auf großer Bühne als nervenstark erwiesen und sich nach einem hochklassigen Duell mit Shaun Murphy den Titel gesichert.
Der Weltranglistenerste krönte damit eine starke Turnierwoche im Berliner Tempodrom und feierte seinen vierten Triumph bei Deutschlands wichtigstem Ranglistenturnier.
Bereits in der ersten Session legte Trump, der sich am Tag zuvor souverän im Halbfinale gegen Ali Carter durchgesetzt hatte, den Grundstein für den späteren Erfolg:
Mit Breaks von 101 und 71 Punkten erwischte er den besseren Start und ging mit 2:0 in Führung. Murphy antwortete jedoch eindrucksvoll und glich mit Serien von 103 und 58 zum 2:2 aus.
Nach der Pause erhöhte Trump den Druck, entschied den fünften Frame für sich und profitierte im sechsten Durchgang von einer vergebenen Schwarzen seines Landsmanns. Auch Frame sieben ging an "The Ace", ehe Murphy mit einem 117er-Century Break zum 5:3 verkürzte und sich für die Abendsession im Rennen hielt.

Trump behält im Safety-Duell die Kontrolle

Dort entwickelte sich zunächst ein zerfahrenes Duell mit vielen Safeties und ungewohnten Fehlern auf beiden Seiten. Murphy eröffnete mehrere Frames mit starken Long Pots, verpasste es jedoch, seine Chancen konsequent zu nutzen. Trump blieb in kritischen Phasen ruhig, gewann enge Durchgänge mit klugem Spiel und baute seine Führung Schritt für Schritt aus. Zwei hart erkämpfte Frames nach langen Sicherheitsduellen brachten ihn in die überlegene Position.
Beim Stand von 7:3 und später 8:3 war der Widerstand des "Magician" zwar noch einmal spürbar, doch Trump ließ sich nicht mehr aus dem Konzept bringen. Mit wichtigen langen Pots, einer starken 59er-Serie und sicherem Spiel auf die Farben stellte er schließlich auf 9:3.

Murphy bäumt sich ein letztes Mal auf

Nach dem klaren Zwischenstand zeigte Murphy im 13. Frame noch einmal seine Klasse und stemmte sich gegen die drohende Niederlage. In seinem Break nutzte er eine seltene Unkonzentriertheit Trumps und verkürzte auf 4:9.
Die Hoffnung auf eine späte Wende währte jedoch nur kurz. Im letzten Frame übernahm Trump sofort wieder das Kommando, kontrollierte mit sicherem Positionsspiel, ließ seinem Gegner beim 66:11 keine weiteren Chancen und machte den Titelgewinn perfekt.

Trump beendet lange Durststrecke

Für Murphy hat das Turnier aufgrund der Widmung der Trophäe an seinen verstorbenen Manager Brandon Parker eine besondere emotionale Bedeutung. Sein langjähriger Wegbegleiter war maßgeblich daran beteiligt, das Turnier nach Berlin zu holen und dort zu etablieren, doch der ganz große Wurf blieb Murphy trotz starker Ansätze verwehrt.
Am Ende setzte sich Trumps Abgeklärtheit und Durchschlagskraft durch. Für Trump, der bereits 2020, 2021 und 2024 in Berlin triumphiert hatte, bedeutet der Erfolg das Ende einer titellosen Phase seit der UK Championship 2024.
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Century-Break zum Auftakt: Trump setzt frühes Ausrufezeichen im Finale

Quelle: Eurosport


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