German Masters: Judd Trump wackelt gegen Xiao Guodong nur kurz - Shaun Murphy deklassiert Titelverteidiger Kyren Wilson
Update 31/01/2026 um 00:12 GMT+1 Uhr
Judd Trump hat sich beim German Masters ins Halbfinale gemüht. Der Weltranglistenerste schlug den Chinesen Xiao Guodong in Berlin nach einem Wackler mit 5:3. Im Semifinale trifft der Engländer am Samstag auf seinen Landsmann Ali Carter, der Stuart Bingham problemlos mit 5:1 besiegte. Einen rabenschwarzen Tag erwischte derweil Titelverteidiger Kyren Wilson, der gegen Shaun Murphy ohne Chance war.
Am Ende souverän: Trump nach Sieg gegen Xiao im Halbfinale
Quelle: Eurosport
Judd Trump, der bei den German Masters im Tempodrom bislang noch vor keine großen Probleme gestellt worden war, erwischte auch im Viertelfinale gegen Xiao Guodong einen guten Start. Nach zwei Frames führte "The Ace in the Pack" 2:0 - den zweiten Durchgang holte der 36-Jährige per Century (107).
Dann kam ein Bruch ins Spiel von Trump. Xiao nutzte die Schwächephase und drehte die Partie komplett. Ein 104er-Century und ein 62er-Break brachten dem Chinesen den Ausgleich. Trump konnte in beiden Frames nicht einen Punkt entgegenbringen. Ein 69:41 brachte Xiao im fünften Durchgang sogar die Führung.
Doch das ließ die Nummer eins der Welt nicht auf sich sitzen. Trump antwortete stark und spielte nun sehr souverän auf. Ein Century (105) zur rechten Zeit brachte dem Engländer den Ausgleich. Auch in der Folge ließ Trump nichts mehr anbrennen.
Zwei 50+ Breaks (53/69) brachten dem 36-Jährigen den Sieg. In beiden Durchgängen gelangen Xiao insgesamt lediglich 15 Punkte. Im Halbfinale am Samstag (20:00 Uhr live bei Eurosport und HBO Max) trifft Trump nun auf Ali Carter, der Stuart Bingham beim 5:1 keine Chance ließ.
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Century unter Druck: Trump mit wichtigem Framegewinn
Quelle: Eurosport
Murphy deklassiert Titelverteidiger Wilson
Im zweiten Halbfinale treffen ebenfalls am Samstag (14:00 Uhr live bei Eurosport und HBO Max) Neil Robertson und Shaun Murphy aufeinander. Robertson gewann problemlos 5:1 gegen Jimmy Robertson, Murphy deklassierte Titelverteidiger Kyren Wilson gleichermaßen mit 5:1.
"The Magican" gelang gegen seinen englischen Landsmann ein 4:0-Start. Damit stellte er die Weichen früh auf Halbfinale. Jeden Frame gewann Murphy dank eines 50+ Breaks. Wilson ließ seine Klasse nur einmal zum 1:4 aufblitzen. Die Total Clearance mit 139 Punkten brachte den "Warrior" allerdings nicht zurück.
Stattdessen holte Murphy den Durchgang zum Sieg dank eines knappen 75:65. "Ich bin einfach nur froh, noch in diesem großartigen Turnier dabei zu sein. Es ist eines der wenigen Turniere, die ich in meiner Karriere noch nicht gewonnen habe", sagte der 43-Jährige nach seinem Sieg.
"Es würde mir sehr viel bedeuten, am Sonntagabend den Pokal in die Höhe zu stemmen. Ich bin mit einer kleinen Mission hierhergekommen", fügte Murphy an. Vor allem die Atmosphäre hat es dem Weltranglistensiebten angetan: "Die Atmosphäre im Ally Pally und im Crucible, wenn sie auf einen Tisch herunterkommen, ist unglaublich. Diese hier kommt dem sehr nahe. Die Zuschauerränge sind immer voll. Es wird großartig werden", lobte Murphy.
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Total Clearance reicht nicht: Wilson scheitert in Berlin
Quelle: Eurosport
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