Gibraltar Open: Trump hält wenig von Hendry-Comeback - "eine komische Geschichte"

Der siebenmalige Weltmeister Stephen Hendry kehrt nach neun Jahren Abwesenheit bei den Gibraltar Open (1. bis 7. März) auf die Snooker-Bühne zurück. Die Nummer eins der Welt, Judd Trump, traut Hendry allerdings sportlich wenig zu. "Es wird für jeden schwer sein, nach einer so langen Auszeit. Es würde mich überraschen, wenn er überhaupt irgendwelche Spiele gewinnen würde", sagte Trump der "Sun".

Nach neun Jahren Abwesenheit zurück auf der Snooker-Bühne: Stephen Hendry

Fotocredit: Getty Images

Hendry, der zuletzt bei der Snooker-WM 2012 im Viertelfinale gegen Stephen Maguire (2:13) am Tisch stand, wird bei den Gibraltar Open in der ersten Runde auf Matthew Selt treffen.
"Es ist eine komische Geschichte. Ich weiß nicht, ob er zurückkommt, um es ernst zu nehmen, oder einfach nur zum Spaß", meinte Trump und fügte an: "Ich glaube, als Stephen sich zurückzog, begann das Niveau bereits noch weiter zu steigen und das hat ihm zu schaffen gemacht."
Trump ist der Meinung, dass Hendry daher nicht mehr mit Weltklasse-Spielern wie Ronnie O'Sullivan, John Higgins, Mark Williams oder ihm selbst mithalten kann: "Ich wäre überrascht, wenn er viele gute Ergebnisse erzielen kann, da die gesamte Tour auch in der Breite ein sehr gutes Niveau hat."
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Quelle: Eurosport

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