Ronnie O'Sullivan rügt Snooker-Chefs in Großbritannien nach Hongkong Masters: "Vielleicht ein bisschen faul"

Ronnie O'Sullivan fordert nach seinem Sieg beim Hongkong Masters die Snooker-Chefs in Großbritannien zu Veränderungen auf der Tour auf. "Vielleicht können sie sich das anschauen, um zu sehen, was möglich ist. Es könnte verhindern, dass die Leute bequem werden", meinte der Brite. Als Vorbild könne man sich Hongkong nehmen: "Es ist wahrscheinlich das beste Turnier, an dem ich je teilgenommen habe."

Mit Century zum Abschluss: O'Sullivan gewinnt Titel in Hongkong

Quelle: Eurosport

"Dieses Turnier hat den Snookersport verändert. Jetzt gibt es eine neue Norm", meinte O'Sullivan: "Ich glaube, in Großbritannien ist man vielleicht ein bisschen faul und freut sich einfach, dass es im Fernsehen läuft."
In Hongkong spielte der 46-Jährige das Finale gegen Lokalmatador Marco Fu vor einer Rekordkulisse von rund 9000 Zuschauern.
In Großbritannien müsse man hingegen manchmal "vor 30, 40 Leuten" spielen, erklärte O'Sullivan: "Es ist wirklich schwierig, sich zu motivieren. Man muss die Energie des Publikums spüren."
"Das Hongkong Masters hat gezeigt, was man mit einer Veranstaltung erreichen kann. Wenn man gute Veranstalter hat, die die Menschen vor Ort auf die Veranstaltung aufmerksam machen, kann man sehen, wie viele Menschen Snooker lieben", resümierte der amtierende Weltmeister, der für den Turniererfolg umgerechnet rund 113.000 Euro erhielt.
Jede Person im Snookersport müsse sich daher an die eigene Nase fassen und sich verbessern. "Die Veranstaltungen werden nie so gut sein wie diese hier, aber man sollte zumindest versuchen, es anzustreben. Ich denke, wir brauchen größere Zuschauerzahlen und bessere Austragungsorte", stellte O'Sullivan abschließend klar.
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Century im Finale: O'Sullivan zeigt seine ganze Klasse

Quelle: Eurosport

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