John Higgins' kuriose Anekdote: Wie Regen seinen Queue zerstörte - und wie aus dem Alptraum ein Happy End wurde

Kurz vor dem Start des Masters hat John Higgins eine kuriose Anekdote enthüllt. Im Gespräch mit dem finnischen Sender "YLE" berichtete der viermalige Weltmeister von einem Ereignis, das ihm im vergangenen Jahr am Pariser Flughafen Charles de Gaulle widerfahren war. Dort hatten Wetterkapriolen dazu geführt, dass sein Queue zerstört wurde - doch der Alptraum hatte gewissermaßen ein Happy End.

Bitteres Foul im Decider: Higgins liefert "Kunststück"

Quelle: Eurosport

Auf der Heimreise von einem Turnier in Saudi-Arabien war der Schotte damals in Paris zwischengelandet. Dort erwartete ihn strömender Regen.
"Ich saß bei einem Kaffee, schaute aus dem Fenster und dachte: 'Mein Gott. Ich weiß ja, dass es in Schottland sehr oft regnet. Aber so etwas habe ich noch nie gesehen'", erinnerte sich der 49-Jährige.
Für die Ausrüstung des Snooker-Profis waren die Regengüsse folgenschwer. Denn als Higgins seinen Queue im Frachtraum verstaute, drang Wasser in seine Tasche ein. Als er den Queue schließlich zwei Tage später herausholte, entdeckte er den Schaden: Das Wasser war "im Grunde in das Holz gesickert", so Higgins, und hatte seinen Queue ruiniert.
Für den "Wizard of Wishaw", der seit 2021 kein Ranglistenturnier mehr gewonnen hat, könnte der Alptraum am Pariser Flughafen jedoch von Vorteil gewesen sein.
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Strömender Regen am Pariser Flughafen zerstörte John Higgins' Queue.

Fotocredit: Getty Images

Higgins passt Queue an

Nach dem Verlust seines Spielgeräts hatte sich Higgins nämlich dafür entschieden, die Gelegenheit zu nutzen und eine neue, kleinere Spitze am Queue auszuprobieren. Und der Weltranglisten-14. ist davon überzeugt, dass dies sein Spiel verbessert habe.
Er habe "jetzt etwas mehr Biss auf dem Weißen", bilanzierte Higgins: "Ich bin wirklich glücklich damit."
Mit seinem veränderten Queue hofft er nun, beim Masters im Londoner Alexandra Palace (ab dem 12. Januar live bei Eurosport und discovery+) Erfolg zu haben. Dort möchte er seinen zweiten Titel bei dem Triple-Crown-Turnier nach 1999 und 2006 anpeilen.
In den vergangenen beiden Jahren war Higgins in der ersten Runde gescheitert. Dieses Mal trifft er zunächst auf Ronnie O'Sullivan, seinen langjährigen Rivalen aus der "Class of '92".
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"Brutal gut": Die Top 10 Spielzüge des Jahres

Quelle: Eurosport


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