Wuhan Open 2024: Neil Robertson scheitert deutlich an der Auftakthürde - Judd Trump kommt locker eine Runde weiter

Für Neil Robertson ist das Abenteuer bei den Wuhan Open bereits nach einem Auftritt wieder beendet. Der English-Open-Champion unterlag seinem Auftaktgegner Jackson Page aus Wales überraschend deutlich mit 1:5. Robertson markierte im zweiten Frame noch ein Century Break, konnte aber in der Folge nicht mit seinem 23-jährigen Gegner mithalten. Titelverteidiger Judd Trump siegte indes ohne Mühe.

Robertson im Glück: Fluke im sechsten Frame gegen Page

Quelle: Eurosport

"Ich habe schon ein paar Mal gegen Neil verloren. Ich wusste, dass es ein hartes Spiel werden würde", erklärte Page im Anschluss an seinen fulminanten Sieg über Robertson.
Seit seinem Erfolgslauf bei den World Open in Yushan im vergangenen März erlebt der Waliser eigenen Aussagen zufolge einen starken Auftrieb. "Diese Woche in Yushan hat meine Karriere verändert. Ich drohte, aus der Tour zu fallen", blickte er zurück.
Doch Page gelang sensationell der Halbfinaleinzug, dort musste er sich Trump geschlagen geben. "Seitdem habe ich ein paar Mal verloren und es geht auf und ab. Hoffentlich kann ich mit einem schönen Sieg mein Selbstvertrauen zurückgewinnen."
In der nächsten Runde steht er Long Zehuang gegenüber, der sich mit 5:2 gegen Dylan Emery behauptete.

Trump fertigt polnischen Rookie ab

Trump zog indes locker in die nächste Turnierphase ein. Der Weltmeister von 2019 setzte sich mit 5:1 gegen den polnischen Rookie Antoni Kowalski durch.
"Ich war wirklich zufrieden mit meiner Leistung und habe mich über das sehr gute Publikum gefreut", resümierte Trump. "Es war ein schneller Sieg, und wenn man in der ersten Runde ist, will man so leicht wie möglich weiterkommen, denn das Turnier ist sehr lang. Es geht nur darum, in den ersten paar Spielen gut zu spielen."
In der nächsten Runde ist Trump gegen He Guoqiang gefordert.

Hawkins kämpft sich zurück - Thriller-Sieg für Carter

Barry Hawkins geriet gegen Jimmy Robertson ins Schwitzen, nach drei Frames lag der 45-Jährige mit 1:2 zurück.
Dem Engländer gelang jedoch auf Anhieb ein Century Break zum Ausgleich und ließ zwei weitere starke Breaks von 54 und 65 folgen. Robertson gelang nur noch der Anschluss, mit einem 77er-Break vollendete Hawkins letztlich seinen Sieg.
Noch mehr Spannung war beim Duell zwischen Ali Carter und Mark Davis geboten. Carter stand nach starken Breaks seitens Davis kurz vor dem Aus, 2:4 lag er bereits zurück.
Dann blies der ehemalige Weltranglistenzweite zur Aufholjagd und zog doch noch in die nächste Runde ein.
Mark Allen ging indes gegen Jamie Clarke mit 0:5 unter, Gary Wilson scheiterte an Ben Woollaston (1:5). Jack Lisowski warf Iulian Boiko aus dem Turnier (5:1), Jak Jones setzte sich gegen Tian Pengfei durch (5:3).
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Was für ein Lauf: Trump verzückt Publikum in Wuhan

Quelle: Eurosport


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