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Traum-Halbfinale bei den Northern Ireland Open in Belfast: Mark Selby gegen Ronnie O‘Sullivan
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Publiziert 16/11/2018 um 23:23 GMT+1 Uhr
Im Halbfinale beim Northern Ireland Open kommt es zum ersten Mal seit fast zwei Jahren zum Traumduell zwischen Ronnie O’Sullivan und Mark Selby. Beide überzeugten im Viertelfinale in Belfast nicht auf der ganzen Linie, profitierten aber von den Fehlern ihrer Gegner und setzten sich sicher durch. Selby schlug Thepchaiya Un-Nooh mit 5:3, O’Sullivan gewann gegen David Gilbert mit 5:2.
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Ronnie O’Sullivan begann gegen David Gilbert ziemlich unsicher. Gilbert nutzte das aber nicht aus, so dass O’Sullivan doch mit einer 51 noch das 1:0 schaffte. Eine verschossene Schwarze von Gilbert im zweiten Frame bestrafte O’Sullivan mit einer 83 und ließ eine 102 zum 3:0 folgen.
Was für ihn möglich wäre zeigte dann aber Gilbert mit einer 113 im vierten Frame. Doch nach der Pause knüpfte Gilbert daran nicht an. Wieder verschoss er Schwarz, und O’Sullivan spielte eine 75 zum 4:1. Danach nahm er aber den Fuß ein bisschen vom Gaspedal. So verkürzte Gilbert noch einmal. Aber dann fand O’Sullivan den Faden wieder und machte dank einer 85 den Sieg perfekt.
Arbeitssieg für Selby
Mark Selby feierte gegen Thepchaiya Un-Nooh einen Arbeitssieg. Der Tisch sei nicht so gut gelaufen wie zu Wochenbeginn, erklärte er anschließend im Eurosport-Studio. Sein Matchplay aber trug ihn zum Sieg. Schon der vierte Frame war wegweisend, als Un-Nooh das mögliche 3:1 verpasste und zum Interval den Ausgleich kassierte.
Nach der Pause ging Selby dann dank zweier Fünfziger-Breaks erstmals in Führung. Der Thailänder glich zwar noch einmal aus, aber ein Safe-Fehler von ihm im nächsten Frame ermöglichte Selby eine 67 und das 4:3. Im achten Frame lochte Un-Nooh dann nur noch eine einzige Rote.
Trump und Day lieferten sich packendes Match
Judd Trump setzte sich gegen Ryan Day in einem packenden und hochklassigen Match mit 5:3 durch. Zu Beginn hatte Trump zwei Mal vorgelegt, zwei Mal schaffte Day aber sofort den Ausgleich. Fünf Breaks von mehr als 60 Punkten hatten sie in dieser Phase gespielt.
Nach dem Interval übernahm Day zum ersten Mal die Führung, als er den langen Kampf um die letzte Schwarze gewann. Aber auch Trump schlug umgehend zurück. Entscheidend war dann der siebte Frame.
Der Waliser verschoss Rot nach einer 47, und Trump spielte ein mit Höchstschwierigkeiten gespicktes Break von 66 Punkten, bevor er im nächsten Frame mit einer 120 den Sieg perfekt machte. In einem ausgeglichenen Duell machten die spektakulären und schwierigen Bälle, die Trump lochte, den Unterschied aus.
Im Halbfinale trifft Judd Trump auf Eden Sharav, der zuvor noch nie über das Achtelfinale bei Ranglisten-Turnieren hinausgekommen war. Der Schotte mit israelischen Wurzeln bezwang Peter Ebdon mit 5:4, obwohl er schon mit 1:4 hintengelegen hatte. Schon im Achtelfinale hatte sich Sharav gegen Ali Carter nach einem 1:3-Rückstand noch durchgesetzt.
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