In den vergangenen beiden Jahren hatte O’Sullivan beim Northern Ireland Open jeweils das Endspiel gegen Trump verloren. Der Weltmeister von 2019 setzte sich 2018 sowie 2019 jeweils mit 9:7 durch.

In den ersten vier Frames gegen Carter deutete O’Sullivan nur im zweiten Durchgang sein Können an, als er ein Break von 100 Punkten zum 1:1 spielte. Zuvor hatte sich Carter mit einer 71 die Führung geholt. In den anderen Frames gab O’Sullivan seinem Gegner viele Chancen, sodass der Captain mühelos auf 3:1 davonzog, obwohl er nur Mini-Breaks spielte. Das Lochspiel von O’Sullivan war in der Phase überraschend schwach und auch seine langen Bälle fanden kaum ihr Ziel.

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Northern Ireland Open 2020: Der Spiel- und Sendeplan
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"Genau 100 Punkte": O'Sullivan zeigt gegen Carter seine Klasse

Das änderte sich nach dem Interval komplett. Plötzlich stand ein anderer O’Sullivan am Tisch. Nun dominierte er das Spiel und hielt Carter weitestgehend auf seinem Stuhl. Mit Breaks von 78, 66, 93 und 102 Punkten zog er auf 5:3 davon. Carter machte in dieser Phase nur 14 Punkte, unter denen auch noch fünf Foulpunkte waren.

Im neunten Frame stieg Carter dann aber mit einer spektakulären Roten ein und schien auf dem Weg zum 4:5, bis sein Break nach 48 Punkten endete. Mit einer brillanten Clearance von 59 Punkten holte sich O’Sullivan diesen Frame doch noch auf Schwarz; eine Reihe von Roten hatte er sich dabei von der langen Bande holen müssen.

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Auf Schwarz: So machte O'Sullivan den Finaleinzug perfekt

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