Zu Anfang hielt Grace mit dem Weltranglisten-Ersten noch mit und ging gar mit 1:0 in Führung. Doch in der Folgezeit setzte sich die Offensiv-Power von Trump immer mehr durch. Auch die Safeties von Trump waren erstklassig, sodass Grace kaum Chancen bekam. Da fiel es umso mehr ins Gewicht, dass ihm keine hohen Breaks gelangen.

Mit Top-Breaks von 57, 91, 101 und 59 Punkten zog Trump so auf 5:1 davon. Grace gelang es aber, mit dem 2:5 das Ergebnis etwas respektabler zu gestalten. Die 50, die er im siebten Frame spielte, war sein höchstes Break im gesamten Match. Als er dann beim Anstoß im achten Frame jedoch eine lange Rote nicht abdeckte, war dies seine letzte Aktion. Trump beendete das Match mit einem Break von 92 Punkten.

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"Sein siebtes Century in dieser Woche": Trump brilliert gegen Grace

Northern Ireland Open: O'Sullivan mit starkem Comeback

In den ersten vier Frames gegen Carter deutete O’Sullivan nur im zweiten Durchgang sein Können an, als er ein Break von 100 Punkten zum 1:1 spielte. Zuvor hatte sich Carter mit einer 71 die Führung geholt. In den anderen Frames gab O’Sullivan seinem Gegner viele Chancen, so dass der Captain mühelos auf 3:1 davonzog, obwohl er nur Mini-Breaks spielte. Das Lochspiel von O’Sullivan war in der Phase überraschend schwach und auch seine langen Bälle fanden kaum ihr Ziel.

"Genau 100 Punkte": O'Sullivan zeigt gegen Carter seine Klasse

Das änderte sich nach dem Interval komplett. Plötzlich stand ein anderer O’Sullivan am Tisch. Nun dominierte er das Spiel und hielt Ali Carter weitestgehend auf seinem Stuhl. Mit Breaks von 78, 66, 93 und 102 Punkten zog er auf 5:3 davon. Carter machte in dieser Phase nur 14 Punkte, unter denen auch noch fünf Foulpunkte waren.

Im neunten Frame stieg Carter dann aber mit einer spektakulären Roten ein und schien auf dem Weg zum 4:5, bis sein Break nach 48 Punkten endete. Mit einer brillanten Clearance von 59 Punkten holte sich der Weltmeister diesen Frame doch noch auf Schwarz; eine Reihe von Roten hatte er sich dabei von der langen Bande holen müssen.

Dass die beiden selben Spieler drei Mal in Folge das Finale desselben Turnieres bestreiten hatte es bisher nur einmal gegeben: Stephen Hendry und Jimmy White bestritten von 1992 bis 1994 drei WM-Finals gegeneinander.

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Auf Schwarz: So machte O'Sullivan den Finaleinzug perfekt

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