Am Ende wurde es doch noch ein hervorragendes Finale.

Das galt vor allem für die entscheidende Phase. Ronnie O’Sullivan, der die beiden Frames zuvor überragend gespielt hatte, schien auf dem besten Weg, zum 8:8 auszugleichen.

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Doch nach 31 Punkten verschoss er Rot auf die Mitte. Judd Trump, der die letzten beiden Durchgänge praktisch nur auf seinem Stuhl gesessen hatte, ergriff die Chance mit beiden Händen und spielte ein brillantes Break von 89 Punkten zum 9:7.

Die ersten Frames in diesem Finale waren überraschend zerfahren. Beide schien der große Respekt vor dem Gegner auszubremsen.

Lediglich zum Ende der ersten Session nahm das Match Fahrt auf und beide spielten sich frei. Erst machte Trump eine 128, dann antwortete O’Sullivan mit einer 130. Nach den ersten acht Frames führte Trump mit 5:3.

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Am Abend erwischte der Titelverteidiger den besseren Start. Mit Breaks von 89 und 55 Punkten zog er auf 7:3 davon; eine Vorentscheidung schien gefallen.

Aber ein Kick stoppte Trump im elften Frame, so dass O’Sullivan verkürzte und noch vor der Pause dank einer 63 auch das 5:7 schaffte. Nach Wiederbeginn jedoch drehte Trump wieder auf: Als O’Sullivan Rot auf die Ecke verschoss machte er daraus eine 115.

In den nächsten beiden Frames musste Trump aber für zwei Safe-Fehler teuer bezahlen. O’Sullivan nutzte die beiden Chancen zu Breaks von 93 und 74 Punkten und saß seinem Kontrahenten mit 7:8 wieder im Nacken. Doch dann machte die 89 von Trump im nächsten Durchgang alles klar.

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