Players Championship: Zweites Finale für Ali Carter innerhalb von drei Wochen

Ali Carter steht zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen in einem Finale. Nach Berlin erreichte er auch bei der Players Championship das Endspiel. In Wolverhampton setzte er sich im Halbfinale mit 6:4 gegen Joe O’Connor durch. Carter kämpft damit am Sonntag gegen Kyren Wilson oder Shaun Murphy um den Titel. Wilson hatte am Nachmittag mit einem 6:1 über Gary Wilson das Halbfinale erreicht.

Ali Carter of England plays a shot during the first round match against Shaun Murphy of England on day three of the 2023 Duelbits World Grand Prix at the Centaur on January 18, 2023 in Cheltenham, England.

Fotocredit: Getty Images

Joe O’Connor hatte mit einer 68 den ersten Frame gewonnen, doch dann ging Ali Carter mit 2:1 in Führung. Wie im ersten Durchgang auch legte Carter ebenso im vierten Frame vor, machte den Frame aber nicht sicher. Dank einer 79 glich O’Connor aus und holte sich nach dem Interval mit 3:2 die Führung zurück. Carter hatte da Pink auf die Mitte verschossen und machte danach aus seinem Frust keinen Hehl. O’Connor nutzte das zum 4:2, als er nach einem Fluke eine 86 spielte.
Der siebte Frame ließ das Match wieder kippen. Mit 40 Minuten war es der längste Durchgang im Match. O’Connor hatte seine Chance, verschoss aber die letzte Rote aus einem schweren, flachen Winkel auf die Mitteltasche. So verkürzte Carter auf 3:4.
Im achten Frame schaffte der "Captain" zwar eine 70, doch O’Connor holte die benötigten Foulpunkte und hätte noch ausgleichen können. Doch er verschoss Pink und ermöglichte Carter so das 4:4. Im neunten Frame lochte O’Connor dann nur einen Ball. Seine Quote beim Lochspiel war deutlich gefallen.
Die Entscheidung fiel, als O’Connor im zehnten Frame eine extrem dünn liegende Rote auf die Ecktasche verschoss und dabei alle Roten auseinanderbrachte. Mit einer 79, seinem höchsten Break im Match, machte Carter den Sieg perfekt.

Wilson entscheidet letztes Viertelfinale für sich

Im letzten Viertelfinale war Kyren Wilson nach einem spektakulären Cross Double mit einer 92 ins Match gestartet und erhöhte anschließend auf 2:0. In den nächsten beiden Frames führte Gary Wilson mit 57:10 und 54:7, doch sein Namensvetter fing ihn jeweils noch auf die Farben ab. Mit 4:0 ging es ins Interval.
Nach Wiederbeginn nutzte Gary Wilson dann zum ersten Mal seine Chancen und holte prompt seinen ersten Frame. Doch eine Aufholjagd wurde daraus nicht mehr. Im sechsten Frame war Kyren Wilson erneut der effektivere Spieler und beendete danach das Match mit einer 104.
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