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Players Championship 2024: Ali Carter kickt Judd Trump raus und steht in Telford im Halbfinale
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Publiziert 22/02/2024 um 00:24 GMT+1 Uhr
Ali Carter hat als erster Spieler das Halbfinale der Players Championship in Telford erreicht. Den entscheidenden zehnten Frame bei seinem 6:4 über Judd Trump gewann er dabei auf Schwarz. Die beiden hatten sich ein packendes Duell um den gelben Ball geliefert, das am Ende Carter gewann. Der "Captain" lochte die sechs Farben und steht so wie im Vorjahr in der Vorschlussrunde.
"Was für ein Fluke!" Carter gegen Trump im Glück
Quelle: Eurosport
Vorausgegangen war ein immer spannendes Match mit einer Reihe von kuriosen Szenen.
So wurde während des fünften Frames der Spielball ausgetauscht, weil den beide Spieler zu leicht fanden. Spektakulär auch ein Monsterfluke von Ali Carter im achten Frame. Trump hatte ihn hinter Grün gesnookert. Carter spielte "Hit and Hope", aber irgendwie fiel dabei eine Rote und Carter konnte nun seinerseits hinter Grün snookern. Die Chance, die er dadurch bekam, nutzte er zu einer 82 zum 5:3.
Zuvor hatte nie ein Spieler mehr als einen Frame Vorsprung. Mit einer 115 hatte Trump zum 3:3 ausgeglichen, hatte im siebten Frame dann aber Pech. Beim Versuch, die vorletzte Rote extrem dünn zu lochen, fiel ihm auch der Spielball. Das führte zu einem Freeball, den Carter zum 4:3 nutzte.
Nach dem glücklichen 5:3 hatte Carter im neunten Frame die erste Chance, den Sieg perfekt zu machen. Doch nach 46 Punkten hatte er nach einem Splitversuch keine Fortsetzung. Unter anderem mit einer 58 holte Trump den Frame noch.
Trump verpasst Stellung auf Gelb
Auch im zehnten Frame war Carter mit 43:4 in Führung gegangen, doch Trump schien ihn noch abfangen zu können. Nach 58 Punkten jedoch verpasste der in Telford an Nummer eins gesetzte Trump die Stellung auf Gelb. Es folgte der lange Kampf um Gelb und die entscheidende Clearance von Carter.
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Trump begeistert: "Das weiße Kaninchen aus dem Hut gezaubert"
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Zuvor hatten sich Mark Selby und Zhang Anda die letzten Plätze im Viertelfinale gesichert. Selby setzte sich mit 6:3 gegen Barry Hawkins durch. Dabei war Hawkins mit 2:0 in Führung gegangen. Doch bis zum Interval glich Selby aus. Nach der Pause holte sich Hawkins zwar mit einer 91 die Führung zurück, doch danach verlor der Sieger des European Masters seinen Rhythmus.
Selby dagegen wurde immer stärker und gewann vier Frames in Folge. Breaks von 56, 66 und 75 Punkten spielte er dabei. Beeindruckend war vor allem sein entscheidendes 67er-Break im neunten Frame, das er dank seiner Spielballkontrolle gänzlich ohne Pink und Schwarz spielte.
Zhang Anda setzte sich nach einem fast vierstündigen Marathon mit 6:5 gegen Noppon Saengkham durch. Die Führung wechselte dabei mehrmals. Nach dem 3:1 für Saengkham holte Zhang drei Frames in Folge. Dann aber zog der Thailänder wieder auf 5:4 davon. Doch Zhang glich jedoch aus und holte den Decider dank eines Breaks von 65 Punkten.
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