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Scottish Open: Ronnie O'Sullivan erlebt Wechselbad der Gefühl - Ding weiter top
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Publiziert 10/12/2019 um 23:45 GMT+1 Uhr
Mit einem 4:3 über Dominic Dale startete Ronnie O’Sullivan bei den Scottish Open, doch seine Fans stürzte er dabei in ein Wechselbad der Gefühle. Es war ein Match mit zwei unterschiedlichen Hälften. Zunächst fehlte O’Sullivan die Sicherheit. Spektakulär dann das Ende des vierten Frames: O’Sullivan wollte Schwarz besonders eindrucksvoll lochen, schoss dabei allerdings den Spielball vom Tisch.
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Dank dieser sieben Foulpunkte baute Dominic Dale seine Führung auf 3:1 aus. Doch danach drehte Ronnie O’Sullivan auf: Mit Breaks von 64, 80 und 83 Punkten stürmte er zum Sieg. Dale holte in diesen Frames nur einen einzigen Punkt. Der letzte Frame dauerte nicht einmal sieben Minuten.
O’Sullivan trifft nun auf James Cahill, der gegen Akani Songsermsawad mit 4:2 gewann. Cahill hatte O'Sullivan in der ersten Runde der WM sensationell ausgeschaltet.
Ding fegt über White hinweg
Ding Junhui knüpfte in Glasgow nahtlos an seine Form der UK Championship an. In seinem Auftaktmatch bei den Scottish Open brauchte er jedoch einen Frame, um ins Spiel zu finden. Aber dann war gegen ihn kein Kraut gewachsen.
Michael White zeigte ein gutes Match und hatte am Ende einen Locherfolg von 96 Prozent. Trotzdem war er chancenlos und verlor mit 1:4. Den ersten Frame hatte White noch dank einer 76 gewonnen, doch dann schoss ihm Ding Breaks von 60, 104, 83 und 118 Punkten um die Ohren.
Judd Trump erreichte die zweite Runde in Glasgow mit einem lockeren 4:0. Wie erwartet konnte ihn sein Gegner, der marokkanische Neu-Profi Amine Amiri, nicht wirklich herausfordern. Das Spiel von Trump war zweischneidig. Einerseits spielte er zwei Centuries und hat damit in dieser Saison schon genau 50 Hunderter-Breaks geschafft. In den anderen beiden Frames verschoss er aber auch viele leichte Bälle.
Maguire makellos - Wilson gewinnt Marathon-Match
Obwohl sich Stephen Maguire vor seinem Match bei einem Sturz das Knie verletzt hatte, setzte er sich gegen Jimmy White mit 4:0 sicher durch. White schaffte es nicht, seine durchaus vorhandenen Chancen zu nutzen.
Im dritten Frame reichte dem Publikumsliebling gar eine 52 nicht zum Erfolg - Maguire fing ihn noch auf Schwarz an. Danach schaltete Maguire dann einen Gang hoch und beendete das Match mit einer 92.
Drei Stunden und 20 Minuten brauchte Kyren Wilson, um Hossein Vafaei mit 4:3 niederzuringen. Jeder der beiden schaffte ein Century, der Rest war ein verbissener Kampf. Matthew Stevens setzte sich gegen Stuart Bingham nach 0:2-Rückstand noch mit 4:2 durch.
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