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Shootout 2022: Sendezeiten, Modus, besondere Regeln und mehr
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Publiziert 18/01/2022 um 14:12 GMT+1 Uhr
Zum vierten Mal wird 2022 das Shootout von Eurosport übertragen, diese Blitz-Variante von Snooker mit Zeitlimit und besonderen Regeln. Erstmals 2011 ausgetragen war es bis 2016 ein Einladungs-Turnier, das vor allem Fun und Snooker der anderen Art lieferte. Seit 2017 ist das Shootout ein Ranglisten-Turnier. Titelverteidiger ist Ryan Day, der im Vorjahresfinale Mark Selby mit 67:24 schlug.
Ryan Day celebrates | Shoot Out 2021
Fotocredit: Eurosport
Sendezeiten
(Eurosport Deutschland, nur Erstausstrahlungen)
* = Extra-Kanal im Player mit deutschem Kommentar
Sonntag, den 23. Januar 2022: 19:45 - 00:00 Player* live
Sonntag, den 23. Januar 2022: 22:15 - 00:00 E1 live
Modus
Das Shootout wird mit 128 Teilnehmern ausgetragen. Gespielt wird im totalen K.o.-System. Jede Runde wird neue ausgelost (freie Auslosung, niemand ist gesetzt). Jedes Match geht nur über einen Frame, der nur maximal zehn Minuten dauert. Der Spielstand dann ist der Endstand.
Endet ein Frame unentschieden, dann wird der Sieger in einem Blue-Ball-Shootout ermittelt. Abwechselnd wird der blaue Ball vom Spot gelocht, bis ein Spieler einen Treffer mehr hat als der andere; der Spielball muss dabei aus dem D gespielt werden.
Besondere Regeln
Wer den Frame beginnt wird mit einem Bandenentscheid ermittelt. Dabei spielen beide Akteure einen Spielball aus dem Baulkbereich auf die gegenüber liegende Kopfbande. Wessen Ball am Ende näher an der Fußbande liegenbleibt entscheidet, wer den Frame beginnt.
Gespielt wird mit Zeitlimit: In den ersten fünf Minuten haben die Spieler 15 Sekunden pro Stoß, danach zehn Sekunden. Die Zeit beginnt zu laufen, wenn die Bälle zur Ruhe gekommen sind. Spielt ein Spieler seinen Stoß nicht in der vorgegebenen Zeit ist das ein Zeitfoul. Das wird mit fünf Punkten bestraft oder dem Wert des zu spielenden Balles (je nachdem was höher ist).
Jedes Foul (auch ein Zeitfoul) führt zu Ball in Hand für den Gegner. Dabei darf der den Spielball beliebig auf der gesamten Spielfläche platzieren (Ball in Hand auf dem gesamten Tisch).
Bei jedem Stoß muss ein Ball gelocht werden oder mindestens eine Bande anlaufen. Nach einem Shot to nothing einfach den Spielball hinter eine kleine Farbe zu rollen zum Beispiel ist damit verboten. Ein Verstoß dagegen ist ein 5-Punkte-Foul (oder der Wert des zu spielenden Balles) und führt natürlich auch zu Ball in Hand auf dem gesamten Tisch für den Gegner.
Es wird ohne Miss gespielt. Auch gibt es keinen Freeball; wenn ein Spieler nach einem Foul gesnookert ist hat er ja sowieso Ball in Hand auf dem gesamten Tisch.
Ein Neu-Aufsetzen eines Frames (Re-Rack) ist nicht möglich.
Preisgeld
Sieger: 50.000,00 £ (59.500,00 €)
unterlegener Finalist: 20.000,00 £ (23.800,00 €)
Halbfinale: 8.000,00 £ (9.520,00 €)
Viertelfinale: 4.000,00 £ (4.760,00 €)
Achtelfinale: 2.000,00 £ (2.380,00 €)
letzte 32: 1.000,00 £ (1.190,00 €)
letzte 64: 500,00 £ (595,00 €)
letzte 128: 250,00 £ (297,50 €)
Höchstes Break: 5.000,00 £ (5.950,00 €)
Preisgeld gesamt: 171.000,00 £ (203.490,00 €)
* Verlierer der ersten Runde bekommen die 250,- Pfund nicht für die Weltrangliste angerechnet.
Bisherige Champions
2021 Ryan Day - Mark Selby 67:24
2020 Michael Holt - Zhou Yuelong 64:1
2019 Thepchaiya Un-Nooh - Michael Holt 74:0
2018 Michael Georgiou - Graeme Dott 67-56
2017 Anthony McGill - Xiao Guodong 67-19
2016* Robin Hull - Luca Brecel 50-36
2015* Michael White - Xiao Guodong 54-48
2014* Dominic Dale - Stuart Bingham 77-19
2013* Martin Gould - Mark Allen 104-0
2012* Barry Hawkins - Graeme Dott 61-23
2011* Nigel Bond - Robert Milkins 58-23
* = Einladungsturnier (Ranking-Event seit 2017)
Century Breaks
Es gab bisher (vor dem Shootout 2022) 22 Century-Breaks. Die meisten hat Martin Gould mit drei geschafft; danach folgt Ronnie O’Sullivan mit zwei Hunderter-Breaks.
Das bisher höchste Break hat Mark Allen 2021 mit einer 142 geschafft. Das Kunststück schaffte er in der ersten Runde gegen Jimmy Robertson. 8:08 Minuten dauerte der Frame. Thepchaiya Un-Nooh schaffte 2019 im Halbfinale gegen Jamie Clarke eine 139, ebenfalls eine Total Clearance. Mit 7:28 Minuten war dieser Frame sogar noch etwas kürzer.
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