Snooker-Superstar Ronnie O'Sullivan vergleicht seinen Spielstil mit dem von Tennis-Legende Roger Federer

Ronnie O'Sullivan ist sechsmaliger Snooker-Weltmeister. Diese Erfolge konnte er nach eigener Aussage trotz eines anspruchsvollen Spielstils erreichen, der zugleich auch die Zuschauer begeistert. Der Engländer sieht sich diesbezüglich auf einer Stufe mit Roger Federer, der es im Tennis ebenfalls als "Künstler" sehr weit gebracht habe. Für die anstehende WM ist O'Sullivan nur bedingt optimistisch.

Ronnie O'Sullivan wurde zuletzt 2020 Snooker-Weltmeister

Fotocredit: Getty Images

"Ich habe eine Art von Snooker gespielt, die als Einzelsportler sehr schwierig zu spielen ist", sagte O'Sullivan vor der Weltmeisterschaft (16. April bis 2. Mai) in einem Interview mit Eurosport.
"Dass ich sechs WM-Titel gewonnen habe, ohne dabei von der Snooker-Art abzuweichen, die so viele Fans gefunden hat, macht es umso bemerkenswerter", ergänzte er. "Wenn man diesen Stil in einer Einzelsportart spielt, ist man in vielen Situationen anfällig dafür, abgefangen oder aufgerieben zu werden."
So erging es dem früheren Publikumsliebling Jimmy White, vor dem O'Sullivan aber den größten Respekt hat. "Er hat ebenfalls diese Art Snooker gespielt. Es hat ihn vielleicht den Sieg bei einer Weltmeisterschaft gekostet, aber es ist aufregend, ihm zuzuschauen", sagte "The Rocket".
Um seine Erfolge zu untermauern, zog er einen Vergleich mit Roger Federer und Lionel Messi. "Es ist viel schwieriger, mit Federers Spielstil Turniere zu gewinnen als mit Nadals. Nadal macht dich fertig. Djokovic macht dich fertig. Sie sind wie Maschinen, aber Federer ist ein bisschen wie ein Künstler", so O'Sullivan.

Ronnie O'Sullivan vor dem WM: "Es wird immer schwieriger für mich"

Im Tennis würde man bei der Frage, wer der Größte aller Zeiten ist, statistisch wohl Nadal sagen. "Aber so, wie er es gemacht hat, würden viele Leute sagen, Federer ist der Größte aller Zeiten", sagte O'Sullivan.
Bei der WM im Crucible Theatre strebt der 46-Jährige seinen siebten Triumph an, weiß aber um die Schwere der Aufgabe.
"Ich glaube, es wird immer schwieriger für mich, weil meine Vergangenheit in diesem Spiel dazu führt, dass sich jedes Spiel für viele Leute, die gegen mich spielen, wie ein Finale anfühlt. Damit muss ich umgehen. Viele der anderen Spieler können dagegen ein wenig unter dem Radar durchschlüpfen", sagte O'Sullivan.
Das könnte Dich auch interessieren: O'Sullivan singt Loblied auf Zhao Xintong
picture

‘Easiest black I’ve ever seen missed’ – McManus stunned by clanger

Quelle: Eurosport

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung