Seine schlechte Stimmung brachte der Weltmeister von 2005 dann auch nach Hause, wenn er zu seiner Ehefrau Elaine O'Reilly nach Irland flog. "Ich war launisch, mürrisch und reizbar, viel mehr als sonst und das hat sich zu Hause bemerkbar gemacht", so Murphy.
In Sheffield blüht der 38-Jährige nach einer schwachen Saison auf. Nach seinem 10:7-Auftakterfolg gegen Mark Davis überzeugt der "Magician" insbesondere beim 13:7 im Achtelfinale gegen Masters-Champions Yan Bingtao. Dabei spielte Murphy mit einer 144 das bislang höchste Turnierbreak.
"Ich bin nach Sheffield mit viel Dankbarkeit gekommen für die Position, in der ich mich als Sportler befinde. Und ich bin jedem einzelnen Ticketkäufer dankbar, der sich die Mühe gemacht hat, ins Crucible zu kommen. Ich bin dankbar, dass die Fans gekommen sind und es hat meinem Spiel wirklich etwas gebracht", machte Murphy die Zuschauerrückkehr als Hauptgrund für seine aufsteigende Form aus.
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Murphy hat zum ersten Mal seit seiner Finalniederlage 2015 gegen Stuart Bingham (15:18) die Runde der letzten Acht erreicht. Dort bekommt er es mit der Nummer eins der Welt, Judd Trump, zu tun.
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