Snooker-WM: Robertson schlägt Lisowski und ist im Viertelfinale - Higgins vor dem Aus gegen Williams

Neil Robertson ist bei der Snooker-WM 2021 als zweiter Spieler ins Viertelfinale eingezogen. Der Australier setzte sich gegen Jack Lisowski am Ende souverän 13:9 durch und überzeugte dabei in der Entscheidungssession mit vielen rasanten Breaks. John Higgins steht derweil vor dem Aus. Der viermalige Weltmeister liegt nach der zweiten Session gegen Mark Williams 6:10 zurück.

Neil Robertson steht bei der Snooker-WM 2021 im Viertelfinale

Fotocredit: Getty Images

Neil Robertson ging mit einer knappen 9:7-Führung in die finale Session gegen Jack Lisowski. Der Weltmeister von 2010 drehte sofort und machte aus seiner ersten Chance eine Total Clearance von 126 Punkten. Mit einer 87 zog der 39-Jährige dann auf 11:7 davon.
Auch im 19. Frame war Robertson auf Kurs. Nach einem Foul auf die letzte Rote fing Lisowski ihn aber noch auf Schwarz ab und verkürzte. Eine 70 von Robertson war im folgenden Durchgang der Grundstein für das 12:8.
Nach dem Interval schlug Lisowski mit einer 71 noch einmal zurück. Doch es sollte nicht mehr für eine Aufholjagd von "Jackpot" reichen. Robertson beendete das Match abermals mit einem starken Break von 90 Punkten.
Im Viertelfinale trifft der Australier auf den Gewinner des Duells zwischen dem Vorjahres-Finalisten Kyren Wilson und Barry Hawkins. Dort führt Wilson nach zwei Sessions mit 9:7.

Snooker-WM: Williams gewinnt neun Frames in Folge

John Higgins steht derweil nach seiner zweiten Session gegen Mark Williams vor dem Aus. Der 45-jährige Schotte liegt im Klassiker des Snookers mit 6:10 hinten.
Williams, der nach den ersten acht Frames mit 5:3 in Führung lag, startete furios. Der 46-jährige Waliser spielte direkt ein Century Break von 108 Punkten. Im zehnten Durchgang legte Higgins eine 61 vor, doch Williams fing ihn mit einer 63 noch auf Schwarz ab.
"The Welsh Potting Machine" machte seinem Namen weiter alle Ehre, lochte auch die schwierigsten Bälle und sicherte somit sich auch die nächsten drei Frames. So wurde aus einem zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand eine 10:3-Führung. Dabei spielte Williams mit einer durchschnittlichen Stoßzeit von knapp 18 Sekunden gewohnt schnell.
Higgins drohte ein Debakel, doch der "Wizard of Wishaw" bekam gerade noch rechtzeitig den Fuß in die Tür. Mit Breaks von 113, 107 und 82 Punkten verkürzte er und hielt somit seine Chancen auf ein Weiterkommen am Leben. Dabei verpasste er im 14. Frame nur knapp ein Maximum Break, als er die 15. Schwarze verschoss. Bereits am Abend fällt die Entscheidung in diesem Duell.

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