O'Sullivan muss sich nun vor dem Disziplinarkomitee des Weltverbandes WPSA (World Professional Billiards and Snooker Association) verantworten.
"Uns ist der Vorfall bekannt und er wurde an die WPBSA-Disziplinarkommission weitergeleitet", bestätigte Ivan Hirschowitz gegenüber Eurosport. Der Brite ist Medienchef des Snookerweltverbands World Snooker Tour (WST).
Konkret geht es um einen Szene im 13. Frame seiner Erstrunden-Partie, als O'Sullivan Schwarz in aussichtsreicher Position nicht lochte.
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Auf dem Weg zu seinem Platz machte der Engländer dann jene Geste mit der rechten Hand, die nun untersucht wird.

Nicht der erste Vorfall bei O'Sullivan

Es ist nicht der erste Vorfall, aufgrund dessen O'Sullivan zur Verantwortung gezogen werden könnte.
Bei den China Open 2008 musste "The Rocket" wegen anzüglicher Bemerkungen eine Strafe von 2750 Pfund bezahlen und verlor zudem 700 Weltranglistenpunkte.
Trotz des Patzers löste O'Sullivan nach anfänglichen Schiwerigkeiten das Ticket für die zweite Runde. Der Superstar bezwang Dave Gilbert nach 0:3-Rückstand noch mit 10:5.
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