Snooker-WM: Ronnie O'Sullivan kurz vor dem Viertelfinale - Mark Williams dominiert gegen Jackson Page

Ronnie O’Sullivan muss am Samstag nur noch einen Frame gewinnen, um zum 20. Mal das Viertelfinale der Snooker-WM in Sheffield zu erreichen. Nach zwei Sessions führt er gegen Mark Allen mit 12:4. In beiden Sessions schaffte es O'Sullivan, dass Mark Allen nie in sein Spiel fand und so dann auch seine Chancen nicht nutzte. O'Sullivan dagegen glänzte mit zehn Breaks von mehr als 50 Punkten.

O'Sullivan beendet Gala-Abend mit Century von 100 Punkten

Quelle: Eurosport

Im ersten Frame der Abendsession war O'Sullivan noch kalt. Allen verkürzte so auf 3:6. Als er dann aber im nächsten Frame Pink verschoss, einen Routineball, nahm O'Sullivan Fahrt auf und baute mit einer 93 seine Führung aus.
Für einen Gänsehautmoment sorgte O'Sullivan im zwölften Frame, als er auf Maximumkurs ging. Allerdings verstellte er sich nach 88 Punkten auf die zwölfte Rote.
Zwei verschossene schwarze Bälle kosteten Allen dann den 13. Frame. Einziger Lichtblick für den Nordiren war der 14. Frame, als er eine 110 spielte, sein 50. Century im Crucible Theatre. Als er dann aber im 15. Frame nach einer 49 Rot lang verschoss war die Session für ihn gelaufen.
O'Sullivan holte das 11:4 und beendete den Abend mit einem Break von genau 100 Punkten.

Titelverteidiger Selby und Yan Bingtao mit Krimi

Titelverteidiger Mark Selby und Yan Bingtao liefern sich das erwartete kämpferische Duell. 4:4 ist da der Stand nach der ersten Session. Zum Interval hatte Yan mit 3:1 geführt. Zwei Frames hatte er dabei aber erst auf die Farben gewonnen, obwohl Selby schon teilweise klar vorne lag.
Nach dem Interval agierte Selby dann aber zwingender und schaffte es so noch, die Session ausgeglichen zu gestalten.
Stephen Maguire baute in der zweiten Session seine Führung gegen Zhao Xintong überraschend klar auf 11:5 aus. Kämpferisch überzeugt Zhao; so gewann er den zehnten Frame, obwohl er auf Pink einen Snooker brauchte. Aber der UK und German Masters Champion schafft es nicht, sein gefürchtetes Offensivspiel umzusetzen.

Williams siegt im Schnelldurchgang

So baute Maguire mit einer Vielzahl von guten Breaks seine Führung kontinuierlich aus.
Mark Williams verschaffte sich einen freien Abend, als er gegen seinen Schützling Jackson Page schon in der zweiten Session mit 13:3 den Sieg perfekt machte und so als erster Spieler das Viertelfinale erreichte.
Glücklich machte ihn der hohe Sieg nicht unbedingt: "Ich wollte unbedingt gewinnen, aber so klar hätte das jetzt auch nicht sein müssen."
Williams kennt das Gefühl, wenn man vorzeitig schon in der zweiten Session verliert: Im Vorjahr unterlag er im Viertelfinale gegen Mark Selby ebenfalls mit 3:13.
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Hat die ein Ticket? Taube landet im Crucible Theatre

Quelle: Eurosport

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