Geniestreich oder Zufall? Ronnie O'Sullivan mit skurrilem Longpot gegen Jackson Page - "The Rocket" begeistert Publikum
VonLukas Fegers
Update 25/04/2024 um 10:20 GMT+2 Uhr
Favoritensterben ohne Ronnie O'Sullivan: Bei der Snooker-WM in Sheffield ist der siebenmalige Weltmeister souverän ins Turnier gestartet. Nach der ersten Session seines Auftaktmatches gegen Jackson Page führt "The Rocket" mit 8:1, nur noch zwei Frames fehlen zum Weiterkommen. Während O'Sullivans furioser Auftritt niemanden überraschte, sorgte ein kurioser Longshot für Staunen im Publikum.
Ronnie O'Sullivan with a wild shot at the World Snooker Championship
Fotocredit: Eurosport
Beim Stand von 5:0 unterlief O'Sullivan zu Beginn des sechsten Frames ein wilder Stoß: Der Engländer knallte mit einem präzisen Longshot eine rote Kugel in die linke untere Ecktasche - mit so viel Power und Spin, dass der weiße Spielball die Tischoberfläche verließ und durch die Luft segelte.
Damit jedoch stellte O'Sullivan auf Schwarz, diese verwandelte der 48-Jährige souverän und setzte sein Spiel fort. "So wie der Spielball durch die Luft geflogen ist, hatte er keinen Schimmer, wo der liegen bleiben wird", mutmaßte Eurosport-Kommentator Rolf Kalb.
Mit seiner Vermutung dürfte Kalb wahrscheinlich Recht haben. Dennoch werden sicherlich einige behaupten, es sei ein weiterer Geniestreich des extravaganten Weltranglistenersten gewesen.
Bei der diesjährigen Weltmeisterschaft im legendären Crucible Theatre von Sheffield strebt O'Sullivan seinen achten Triumph an. Damit würde "The Rocket" den Schotten Stephen Hendry (sieben Titel) hinter sich lassen.
Ryan Day wäre nächster O'Sullivan-Gegner
Die Chancen dafür stehen gut: In der ersten Runde mussten bereits acht gesetzte Spieler die Segel streichen - darunter Titelverteidiger Luca Brecel (Belgien) und Vizeweltmeister Mark Selby (England).
Sofern sich O'Sullivan in der zweiten Session am Donnerstag (ab 14:00 Uhr live und on-demand bei discovery+) zwei weitere Frames gegen Page sichert, trifft er in der nächsten Runde auf dessen walisischen Landsmann Ryan Day. Dieser hatte sich am Mittwoch gegen Barry Hawkins (England) mit 10:8 durchgesetzt und dabei einen 5:8-Rückstand wettgemacht.
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Quelle: Eurosport
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