Snooker-WM 2025: John Higgins meistert Auftakthürde im Crucible Theatre - Vorjahresfinalist Jak Jones scheitert an Zhao Xintong

John Higgins hat die erste Hürde auf dem Weg zu seinem möglichen fünften WM-Titel gemeistert. In einem hart umkämpften Auftaktmatch setzte sich der Schotte mit 10:7 gegen den Lokalmatador Joe O'Connor durch und zog damit ins Achtelfinale ein. Für den letztjährigen Finalisten Jak Jones ist das Turnier hingegen bereits beendet – der Waliser unterlag in der ersten Runde mit 4:10 gegen Zhao Xintong.

Herausragender Stoß: O'Connor begeistert Publikum mit Finesse

Quelle: Eurosport

Higgins erwischte einen guten Start in sein Match gegen O'Connor und ging mehrfach in Führung. Doch beim Zwischenstand von 3:2 übernahm plötzlich der Engländer das Kommando. Mit beeindruckenden Breaks von 100, 96 und 85 Punkten erspielte sich O'Connor einen 5:3-Vorsprung.
Im siebten Frame war er sogar auf Kurs zu einer Maximum Clearance, verfehlte die 13. Rote jedoch bei 96 Punkten - ausgerechnet mit dem Hilfsqueue.
Higgins zeigte zum Abschluss der Session noch einmal seine Klasse, verkürzte mit einem 47er-Break auf 4:5 und wahrte so alle Chancen für den zweiten Abschnitt der Partie.
Zu Beginn der zweiten Session unterstrich Higgins eindrucksvoll, warum er erst vor wenigen Tagen die Tour Championship gewonnen hatte. Mit drei zügigen Framegewinnen drehte der Schotte das Match und brachte sich auf Kurs Richtung Achtelfinale.
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Doch O'Connor zeigte große Moral und ließ sich nicht abschütteln. Nach drei verlorenen Frames in Folge meldete sich der Engländer eindrucksvoll zurück, gewann seinerseits zwei Frames am Stück und glich zum 7:7 aus.
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Higgins macht Sieg gegen O'Connor in erster WM-Runde perfekt

Quelle: Eurosport

Zhao lässt Jones keine Chance

Im 15. Frame lieferten sich beide Spieler ein zähes Duell, das über 37 Minuten andauerte und schließlich zugunsten von Higgins ausging. Danach ließ der Schotte nichts mehr anbrennen, verteidigte seine Führung konsequent und machte mit einem 10:7-Erfolg den Einzug ins Achtelfinale perfekt.
Zhao erwischte derweil am Sonntag einen perfekten Start und erspielte sich in der ersten Session eine komfortable 7:2-Führung. Dabei glänzte der Chinese mit eindrucksvollen Breaks von 84, 91, 142, 70, 76, 61 und 54 Punkten.
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Gegen Zhao: Jones spielt Century Break im zehnten Frame

Quelle: Eurosport

Zu Beginn der zweiten Session am Montagvormittag schien sich das Blatt kurzzeitig zugunsten von Jak Jones zu wenden. Der Finalist des Vorjahres, der sich damals Kyren Wilson geschlagen geben musste, verkürzte mit einem Century (100) und einem weiteren starken Break von 70 Punkten auf 7:4.
Auch im zwölften Frame bot sich Jones zunächst die Chance, weiter zu verkürzen. Doch nach lediglich 31 Punkten war für den Waliser Schluss – er musste den Tisch verlassen und bekam keine Gelegenheit mehr zur Antwort.

Zhao mit besonderer Leistung

Zhao nutzte die Gelegenheit konsequent, legte ein 70er-Break nach und holte sich anschließend mit weiteren Breaks von 55 und 87 Punkten souverän die beiden nächsten Frames - und damit auch den verdienten Sieg.
"Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung, besonders was das Scoring angeht", sagte Zhao, der nach James Cahill erst der zweite Amateur ist, der im Crucible die zweite Runde erreicht hat.
In der nächsten Runde bekommt es Zhao nun mit Lei Peifan zu tun, der in der ersten Runde überraschend den amtierenden Titelträger Kyren Wilson aus dem Turnier geworfen hat.

Allen macht Fehlstart wett

Ebenso überzeugend wie Zhao Xintong hat auch Mark Allen das Achtelfinale erreicht. Im berühmten Crucible Theatre ließ der Nordire seinem Gegner Fan Zhengyi kaum eine Chance.
Am Ende setzte sich Allen mit 10:6 gegen den Chinesen durch - dabei hatte der Beginn der Partie zunächst eine andere Richtung angedeutet. Fan startete furios und entschied die ersten drei Frames für sich, unter anderem mit einem sehenswerten Century-Break von 103 Punkten.
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Perfekter Start: Higgins eröffnet Abendsession mit spektakulärem Stoß

Quelle: Eurosport

Doch Allen ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und konterte direkt. Mit einem eigenen Century sowie zwei starken Breaks von 63 und 87 Punkten drehte er das Spiel und sicherte sich eine 5:4-Führung zur Pause nach der ersten Session.

Junhui mit großartiger Ausgangslage

Am Nachmittag knüpfte der Nordire nahtlos an seine starke Vorstellung an und entschied die ersten vier Frames der zweiten Session allesamt für sich - damit baute er seinen Vorsprung auf 9:4 aus.
Mit einem souveränen Century von genau 100 Punkten machte Allen schließlich den Sack zu und zog hochverdient ins Achtelfinale ein.
Unterdessen hat sich Ding Junhui in der Nachmittagssession mit einer 6:3-Führung gegen Zak Surety eine gute Ausgangsposition erarbeitet, um als vierter chinesischer Spieler ins Achtelfinale einzuziehen. Die Partie wird am Dienstag ab 15:30 Uhr zu Ende gespielt.
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Gegen Zhao: Jones spielt Century Break im zehnten Frame

Quelle: Eurosport


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