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Snooker-WM 2025: Ronnie O'Sullivan sieht bei Weltmeister Kyren Wilson "zu viel Snooker" als Grund für frühes Aus bei Weltmeisterschaft in Sheffield
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Update 20/04/2025 um 13:00 GMT+2 Uhr
Titelverteidiger Kyren Wilson ist überraschend bereits in der ersten Runde der Snooker-WM 2025 ausgeschieden. Der Weltmeister von 2024 unterlag dem chinesischen Debütanten Lei Peifan denkbar knapp 9:10 - und das, obwohl er zwischenzeitlich 6:2 führte. Snooker-Legende Ronnie O’Sullivan sieht die Gründe für Wilsons frühes Aus nicht in der Tagesform.
O'Sullivan analysiert Wilson-Pleite: "Hat zu viele Turniere gespielt"
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Im Gespräch mit Eurosport erklärte O'Sullivan: "Ich schreibe Kyren während der Saison oft Nachrichten, wir verstehen uns gut. Aber ich glaube, er war in dieser Saison einfach bei zu vielen Turnieren zu lange dabei, hat zu viele Turniere gewonnen – und obwohl er heute nicht schlecht gespielt hat, war das einfach zu viel."
Wilson reiht sich damit ein in eine lange Liste von Weltmeistern, die ihrem Titel im folgenden Jahr nicht gerecht werden konnten - der berüchtigte "Fluch des Crucible", der besonders Erstgewinner betrifft, schlug erneut zu.
Seit seinem Triumph 2024 hatte Wilson eine beeindruckende Saison gespielt: Siege beim Xi’an Grand Prix, den Northern Ireland Open, den German Masters und der Players Championship, dazu Finalteilnahmen beim Masters, dem Helsinki International Cup und der Championship League. Doch genau das sei laut O'Sullivan Teil des Problems.
"Ich denke, er hätte auf ein paar Turniere verzichten sollen, die nicht notwendig waren", sagte der siebenfache Weltmeister.
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Wilson kann nur zuschauen: Hier wirft Lei den Weltmeister raus
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O'Sullivans Rat: "Lieber etwas untertrainiert als überfordert"
"Wenn man hierherkommt, will man mit Leichtigkeit und frischer Energie ins Turnier starten - nicht schon auf dem Zahnfleisch. Man sollte sich im Februar ganz bewusst auf die WM fokussieren. Das hat bei Kyren offenbar gefehlt", sagte The Rocket.
O’Sullivan selbst hatte seit Januar kein Turnier mehr gespielt – aus gesundheitlichen Gründen. Seine Erfahrung zeige ihm jedoch: Wer bei der WM erfolgreich sein will, sollte sich rechtzeitig erholen.
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"Wenn man die WM wirklich gewinnen will, sollte man lieber etwas untertrainiert als überfordert anreisen. Eine Pause hier und da - besonders im Februar - kann Wunder wirken", sagt O'Sullivan: "Denn bei diesem Turnier geht es nicht nur um die erste Runde. Man muss im Viertelfinale auch noch frisch und mental stark sein."
Mit dem Ausscheiden von Kyren Wilson bleibt der "Crucible-Fluch" also bestehen – kein Spieler, der seinen ersten WM-Titel im Crucible gewonnen hat, konnte ihn im Jahr darauf verteidigen.
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