Snooker will zu Olympia 2032 in Brisbane - Verbandspräsident Jason Ferguson ist dank des neuen Weltmeisters Zhao Xintong optimistisch

Am Montag hat sich Zhao Xintong mit 28 Jahren zum Snooker-Weltmeister gekrönt. Der Titelgewinn des Chinesen ist historisch, ist er doch der erste Asiate, der den Weltmeistertitel ergatterte. Genau das könnte dem Snooker neue Türen öffnen - womöglich sogar eine extrem große: Geht es nach Jason Ferguson, dem Vorsitzenden des Snooker-Weltverbandes, schafft es die Sportart schon 2032 zu Olympia.

Freude pur: Hier bekommt Zhao seinen Weltmeister-Pokal

Quelle: Eurosport

Zhao spielte sich in den vergangenen Wochen von der Qualifikationsrunde bis ins WM-Finale. Dort bezwang er Mark Williams, der 2018 den bislang letzten seiner drei WM-Titel feierte, 18:12.
Der unterlegene Waliser ehrte den neuen Weltmeister nach dem Spiel als neuen "Superstar". Im Halbfinale hatte der Chinese bereits den siebenfachen Weltmeister Ronnie O'Sullivan aus dem Turnier genommen (17:7).
Die Aufmerksamkeit, die der Erfolgslauf des Amateurs entfachte, war enorm. 150 Millionen Menschen verfolgten den Titelgewinn des 28-Jährigen; Dimensionen, die viele olympische Sportarten mit Sicherheit gerne nehmen würden.
Olympisch ist Snooker nicht - noch nicht, wenn es nach dem Vorsitzenden der World Professional Billiards and Snooker Association (WPBSA) Jason Ferguson geht.

Nationalheld Zhao als Antreiber

Der Erfolg des Chinesen bringt den Sport nicht nur in Asien nach vorne, sondern weltweit, findet Ferguson. Das wiederum würde die Olympischen Spiele in Brisbane 2032 zum realistischen Ziel machen.
"Wir sprechen mit allen Multisport-Gremien. Es ist viel Politik im Spiel, aber angesichts der Größe von Snooker und der Bedeutung Chinas für das IOC muss sich jemand die Sache ansehen und sagen: Jetzt ist die Zeit für Snooker gekommen", wird Ferguson von der "BBC" zitiert.
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Die letzten Bälle: Hier schreibt Zhao Snooker-Geschichte

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Gerade die Prominenz des neuen Snooker-Weltmeisters in seiner Heimat zeigt aus Sicht 55-Jährigen, welches Potenzial nicht nur Zhao selbst, sondern auch der Sport hat.
"Snooker wird in China wie jeder andere nationale Sport behandelt. Dass ein Weltmeister als Nationalheld nach China zurückkehrt, wird den Sport auf ein neues Niveau heben", betont Ferguson.
Für 2020 und 2024 war Snooker gescheitert, spätestens in sieben Jahren soll es nun klappen.
Allerdings liegt über Zhaos Erfolg auch ein Schatten: So war der 28-Jährige 2023 und 2024 für insgesamt 20 Monate wegen eines Match-Fixing-Skandals gesperrt.
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Zum Zungeschnalzen: Die zehn besten Shots der WM

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