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Masters: Robertson und Selby scheitern überraschend in der 1. Runde
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Publiziert 13/01/2021 um 00:42 GMT+1 Uhr
Am Dienstag erwischte es beim Masters in Milton Keynes gleich zwei der Favoriten: Erst verlor Neil Robertson mit 5:6 gegen Yan Bingtao, dann unterlag Mark Selby Stephen Maguire mit 3:6. Damit sind die Nummer zwei und die Nummer vier der Weltrangliste ausgeschieden. Dabei hatte Robertson schon mit 3:1 und 5:3 geführt, aber Yan setzte sich mit ausgebufftem taktischen Spiel doch noch durch.
Neil Robertson
Fotocredit: Eurosport
Maguire zeigte gegen Selby zwar auch eine Reihe aggressiver Bälle, blieb in den richtigen Momenten aber auch geduldig. Das war am Ende der Schlüssel zum Sieg. Danach meinte er im Eurosport-Studio: "Ich habe einen guten Start erwischt und bin dann immer vorne geblieben; das war wichtig."
In den ersten beiden Frames überzeugte er mit starkem Safe-Spiel und mit Breaks von 66 und 57 Punkten zum 2:0. Nach Breaks von 54, 79 und 50 Punkten für Selby stand es aber zum Interval 2:2. Nach der Pause holte sich Maguire mit einer 99 die Führung zurück.
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An Pink gescheitert: Maguire verpasst ganz knapp das Century
Quelle: Eurosport
Im nächsten Frame aber hatte der Schotte Pech, als er bei einer spektakulären Kombination die Roten öffnete, aber keine Fortsetzung hatte. Selby nutzte das zum Ausgleich. Eine 65 brachte Maguire dann jedoch erneut in Führung. Doch sicher fühlte er sich dabei nie: "Als Mark schon zwei Snooker brauchte, habe ich immer noch gedacht, er sei der Favorit."
Ähnlich verlief der neunte Frame. Maguire legte eine 61 vor, musste aber vor dem Frameball den Tisch verlassen, weil er sich verstellt hatte. Den lochte er dann aber später als spektakuläre Kombination auf die Mitte. Erneut versuchte Selby, das Blatt mit Snookern noch zu wenden, aber erneut hielt Maguire dem Druck stand.
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Nach hartem Safe-Duell: So machte Maguire den Sieg gegen Selby klar
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Masters: Yan mit starkem Comeback gegen Robertson
Robertson hatte gegen Yan rasant begonnen. Dank Breaks von 81, 121 (auf einen Fluke) und 82 Punkten ging er bis zur Pause mit 3:1 in Führung. Yan, der dritte Masters-Debütant in diesem Jahr, hatte zwischenzeitlich mit einer 123 auf 1:2 verkürzt.
Im fünften Frame ging Robertson dann mit 58:8 in Führung, ehe er einen riskanten schwarzen Ball verschoss. Das ließ das Match kippen. Yan kämpfte sich in den Frame zurück und holte nach fast 49 Minuten auf Pink das 2:3. Anschließend glich er dank einer 64 sogar aus.
Trotzdem zog Robertson noch einmal auf 5:3 davon. Doch mit einer 65 zum 4:5 leitete Yan die erneute Wende ein. Im zehnten Frame legte der 20-Jährige dann eine 51 vor. Robertson bekam noch eine Comeback-Chance, verschoss aber eine leichte Rote mit dem Hilfsqueue.
Im entscheidenden elften Frame, der 40 Minuten dauerte, glänzte Yan dann mit knallhartem taktischen Matchplay in bester Selby-Manier: Irgendwann lagen alle Farben an den Banden. So krönte er sein Comeback. Die Überlegenheit des Chinesen bei den Safeties war sein Schlüssel zum Erfolg.
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Überraschung perfekt: Yan krönt sein Monstercomeback gegen Robertson
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