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Masters 2023: Mark Williams erteilt Jack Lisowski im Halbfinale eine Lehrstunde - Judd Trump wartet im FInale
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Publiziert 15/01/2023 um 00:22 GMT+1 Uhr
Judd Trump und Mark Williams kämpfen im Endspiel des Masters in London um die Paul Hunter Trophy und die Siegprämie von 250.000 Pfund. Das 6:1 von Trump im Halbfinale über Stuart Bingham war allerdings mühevoller, als das Ergebnis es vermuten lässt; fünf Frames wurden auf die Farben entschieden. Williams erteilte Jack Lisowski beim 6:0 in der Vorschlussrunde dagegen eine Lehrstunde.
Kurioser Fauxpas: Bingham versenkt aus Versehen Blau
Quelle: Eurosport
Nur 110 Minuten dauerte das 6:0 von Mark Williams über Jack Lisowski. Während der Waliser all seine Routine und Erfahrung ausspielte, war Lisowski in alte Fehler zurückgefallen. "Ich wusste, dass ich einen Wettbewerb im Lochen gegen Jack nicht gewinnen kann", beschrieb Williams danach seine Marschroute im Eurosport-Studio.
Von Anfang an hatte es Williams darauf angelegt, dass Lisowski nicht in sein Spiel fand. Dabei kam ihm zuhilfe, dass Lisowski seine wenigen Chancen nicht nutzte. So kontrollierte Williams die Frames auch ohne Centuries sicher. Drei Breaks von mehr als 50 Punkten spielte Williams, während Lisowski sich mit einer 43 als Top-Break begnügen musste.
Diese 43 hatte Lisowski im vierten Frame gespielt. Stellungsfehler kosteten ihn ein höheres Break und damit den Frame. Im nächsten Frame lochte er eine Rote, verschoss dann aber Gelb.
Williams holte mit einer 68 das 5:0. Da war der Widerstand von Lisowski gebrochen. Mark Williams steht damit zum vierten Mal im Masters-Finale, aber zum ersten Mal seit 20 Jahren.
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Genau da soll die Kugel hin: Bingham sorgt für Lacher
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Trump feiert Arbeitssieg gegen Bingham
Judd Trump begann gegen Stuart Bingham besser als in seinen vorangegangenen Matches. Allerdings tat er sich schwer, die Frames klar aus einer Chance heraus zu gewinnen. Oftmals ließ er beim oder kurz vor dem Frameball seinen Gegner dann doch noch einmal an den Tisch und es wurde harte Arbeit. Aber er profitierte davon, dass Stuart Bingham nicht an die Glanzleistung bei seinem 6:0 im Viertelfinale über Shaun Murphy anknüpfte.
Schon der erste Frame war ein Paradebeispiel dafür: Trump verschoss nach einer 58 den Frameball. Bingham bekam am Ende sogar die benötigten Foulpunkte, aber Trump räumte von Grün bis Pink zum 1:0 ab. Der zweite Frame war der einzige klare für Trump: Mit einer 87 holte er das 2:0.
Im dritten Frame hatte Trump auch die erste Chance, verschoss aber nach 38 Punkten Rot auf die Mitte. Mit einer 93er-Clearance holte Bingham den Frame. Ab dann war es ein Auf und Ab. Tolle Bälle wechselten sich mit überraschenden Fehlern ab. Bingham schaffte es aber nicht, die Fehler von Trump konsequent zu nutzen.
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