Neil Robertson dreht Finale der Tour Championship gegen John Higgins nach großem Rückstand

Neil Robertson hat seinen Titel bei der Tour Championship aus dem letzten Jahr gegen John Higgins verteidigt. Dem Australier gelang in einem hochklassigen Finale im walisischen Llandudno ein beeindruckendes Comeback. Robertson lag bereits 4:9 zurück, ehe er das Endspiel zu seinen Gunsten auf 10:9 drehte. Higgins wiederum muss nach einem weiteren verlorenen Finale auf den nächsten Titel warten.

Neil Robertson

Fotocredit: Getty Images

Auch bei den English Open hatte der 46-Jährige vor nicht allzu langer Zeit eine schmerzhafte 8:9-Niederlage erlitten. Im Finale der Tour Championship war Higgins über weite Strecken der bessere Spieler, schaffte alleine fünf Centuries. Doch am Ende war diese Leistung nicht genug.
Robertson sah beim Stand von 4:9 völlig unterlegen aus, aber er fand zu seiner Form zurück, die ihm in dieser Saison bereits drei Titel eingebracht hatte.
Eine 66er-Runde brachte ihn dann ieder an Higgins heran. Das Finale musste also in einem letzten Frame entschieden werden. Robertson spielte darin mit einer seiner typischen langen Roten ein Break von 93.
Im Decider bekam Higgins dann eine weitere Chance, aber er scheiterte mit einem machbaren Versuch.
Robertson bewies Nerven aus Stahl, um die Titelverteidigung mit einem Break von 72 zu besiegeln. Der Fokus richtet sich nun langsam auf die Weltmeisterschaft im Crucible (ab 16. April live bei Eurosport). Sowohl Higgins als auch Robertson konnten in Llandudno für das Saison-Highlight schon einmal Selbstvertrauen tanken.
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Quelle: Eurosport

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