Turkish Masters: Judd Trump nach Final-Niederlage wieder top - auch Shaun Murphy startet dominant

Nur zwei Tage nach seiner Final-Niederlage bei den Welsh Open ist Judd Trump mit einem souveränen 5:0-Sieg über Michael Georgiou beim Turkish Masters in Antalya gestartet. Trump zeigte dabei eine bessere Leistung als noch in der Vorwoche. Mit Breaks von 110, 61 und 75 Punkten sorgte er auch für die Höhepunkte. Er profitierte allerdings auch davon, dass Michael Georgiou mehrere gute Chancen vergab.

Judd Trump

Fotocredit: Getty Images

Der erste Frame zwischen Judd Trump und Michael Georgiou wurde erst in einem packenden taktischen Duell auf die Farben entschieden. Georgiou setzte seinen Gegner mehrfach unter Druck, aber die entscheidenden Bälle lochte er nicht. Mit Pink holte Trump das 1:0. Noch bitterer war für Georgiou den dritte Frame. Er führte mit 54:8, als er Schwarz vom Spot verschoss und Trump ihn doch noch auf Schwarz abfing.
Shaun Murphy startete ebenfalls mit einem souveränen 5:0-Sieg in das Turkish Masters. Nur im letzten Frame hatte sein Gegner Lu Haotian eine echte Chance. Murphy hatte da eine 58 vorgelegt, aber Lu kam dank einer 55 wieder heran. Später jedoch verschoss Lu Schwarz und mit dem letzten Ball holte Murphy auch diesen Frame.
Erst nach einem großen Comeback setzte sich Ding Junhui mit 5:4 gegen Robert Milkins durch. Milkins war mit einem Top-Break von 131 mit 4:1 in Führung gegangen. Dann aber legte Ding zu: Mit Breaks von 131, 105, 81 und 55 Punkten gewann er vier Frames in Folge. Er trifft nun auf Kyren Wilson, der Tian Pengfei mit 5:1 schlug und damit in zwei Matches nur einen einzigen Frame abgegeben hat.
Yan Bingtao spielte bei seinem 5:2 über Joe O’Connor vor allem zu Beginn und am Ende stark. Yan war mit 3:0 in Führung gegangen und schien auf dem Weg zum 4:0, bis O’Connor ihn mit einer 70 zum 1:3 ausbremste und anschließend gar weiter verkürzte. Im sechsten Frame verschoss O’Connor aber Blau lang. Das ermöglichte Yan eine 71 zum 4:2, bevor er dank einer 77 im nächsten Durchgang den Sieg perfekt machte.

Slessor spielt höchstes Break der Woche

In der Runde der letzten 32 trifft Yan auf Elliot Slessor, der Andy Hicks mit 5:2 schlug. Slessor sorgte dabei mit einer 139 für das bisher höchste Break dieser Woche. Stephen Maguire reichte eine 3:0-Führung nicht. Der Schotte unterlag Thepchaiya Un-Nooh mit 4:5. Den Decider gewann der Thailänder auf Schwarz. Für Un-Nooh war dies ein wichtiger Sieg im Kampf um den Tourverbleib.
Oliver Lines musste trotz einer 3:0-Führung gegen Xiao Guodong ebenfalls zittern. Das Duell ging auch über die volle Distanz. Im neunten Frame war Xiao mit 50:0 in Führung gegangen, aber mit einer Clearance von 69 Punkten rettete Lines den Sieg.
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