UK Championship 2023: Mark Selby liefert eine Gala gegen Mark Joyce ab - Judd Trump siegt sicher

Mit einer Gala startete Mark Selby bei der UK Championship im Barbican Centre von York. Sein 6:0 über Mark Joyce war eine Demonstration von modernem Offensiv-Snooker. Gerade mal 1:44 Stunden dauerte die Show. Joyce hatte nicht den Hauch einer Chance. Lediglich 69 Punkte holte er im Match und lochte gerade einmal 24 Bälle. 481 Punkte und 146 gelochte Bälle waren es bei Selby.

Perfekter Spin: Trump versenkt Schwarz - und öffnet das Feld

Quelle: Eurosport

Das Lochspiel von Mark Selby war überragend. Ganze sechs Bälle verschoss er im gesamten Match, und da war meist der Frame schon entschieden. Von den langen Bällen verschoss er gar nur zwei. Neben seinem Spielfluss überzeugten aber auch einmal mehr seine klugen und präzisen Safeties.
Eine echte Chance hatte Mark Joyce nur im ersten Frame, bis er Rot auf die Ecke verschoss. Mark Selby holte sich das 1:0 und ließ Breaks von 82, 61, 75 und 80 Punkten folgen. Lediglich im sechsten Frame brauchte er zwei Anläufe, aber auch da holte Joyce nur vier Punkte.
Obwohl er sich nicht ganz fit fühlte, erreichte auch Judd Trump ohne Mühe das Achtelfinale. Er schlug Pang Junxu klar 6:1. Trump überzeugte mit Breaks von 114, 124 und 68 Punkten, bewies in den umkämpften Frames aber auch viel Geduld. Trump war mit einer 114 gestartet, aber Pang glich umgehend aus. Der dritte Frame war dann der Schlüssel-Frame.
Panh Junxu hatte den dritten Frame über weite Strecken kontrolliert, schaffte es aber nicht über die Ziellinie. Mit dem letzten schwarzen Ball als Double holte sich Trump doch noch das 2:1. Danach hatte Pang praktisch keine Chance mehr, während Trump die Fans mit vielen spektakulären Bällen unterhielt.

Hawkins fängt Woollaston ab - Jones bricht Achtelfinal-Fluch

Barry Hawkins schlug Ben Woollaston 6:4. Beide taten sich über weite Strecken in dieser Begegnung schwer. Dabei war Woollaston mit einem Break von 100 Punkten gestartet und führte zur Pause 3:1. Nach dem Interval jedoch holte Hawkins die ersten drei Frames. Zwar glich Woollaston im umkämpften achten Frame noch mal aus, aber der nächste Durchgang brachte die Vorentscheidung.
Woollaston hatte im neunten Frame eine 51 vorgelegt, doch Hawkins fing ihn noch mit einer 70er-Clearance bis Pink ab. Als der European Masters Champion im nächsten Durchgang Ball in Hand hatte, machte er daraus eine 59 und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.
Jamie Jones erreichte mit seinem 6:4 über einen enttäuschenden Jack Lisowski zum ersten Mal seit fast einem Jahr das Achtelfinale eines Turnieres. Jones spielte dabei zwar auch zwei Centuries, baute jedoch auch eine Reihe von Fehlern ein. Doch Lisowski fehlte die Konstanz, um das auszunutzen. Seine Fehlerquote war einfach zu hoch. Nur 84 Prozent seiner Bälle lochte er.
Dabei hatte Lisowski großes Glück, als er 2:0 in Führung ging. Im zweiten Frame lochte er die letzte Schwarze per Fluke. Dadurch kam es zu einer Re-spotted Black, und auch die flukte Lisowski. Über die Distanz gesehen war aber Jones der klar bessere Spieler in einem nervösen Duell.
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Dramatisches Frame-Ende: Lisowski profitiert von Mega-Fluke

Quelle: Eurosport

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