UK Championships: Favoritensterben nach Aus von Mark Williams geht weiter - Judd Trump macht's nur kurz spannend

Das Favoritensterben bei der UK Championship geht weiter. Nach dem bereits Ronnie O'Sullivan und Kyren Wilson in Runde eins scheiterten, erwischte es nun auch Mark Williams früh. "The Welsh Potting Machine" verlor sein Zweitrundenspiel 3:6 gegen Pang Junxu. Die Reise für Judd Trump geht hingegen weiter. Der Titelverteidiger besiegte Si Jiahui und muss im Viertelfinale nun gegen Mark Selby ran.

Trump eiskalt: Titelverteidiger nutzt Fehler von Si zum Sieg

Quelle: Eurosport

Nachdem es noch in der ersten Runde am Dienstag Ronnie O'Sullivan und Kyren Wilson erwischte, flog mit Mark Williams der nächste große Name vorzeitig aus der UK Championship. "The Welsh Potting Machine" zog gegen einen starken Pan Junxu den Kürzeren.
Williams erwischte einen Fehlstart. Zwar glich der Waliser durch eines seiner zwei Centuries zum 1:1 aus, dann verlor er allerdings die Kontrolle über das Spiel und musste einem 4:1-Rückstand hinterherlaufen. Denkbar knapp gab Williams dabei den vierten Frame 59:60 ab.
Davon beirren ließ sich der dreimalige Weltmeister vorerst nicht. Mit seinem zweiten Century der Partie (112) stellte er auf 2:4. Auch der siebte Frame ging an Williams (60:8). Trotz des Rückstands verlor der 50-Jährige nicht seine gute Laune. Nach einem starken Pott sorgte er für einen Lacher, als der Waliser zum "Speerwerfer" wurde.
Diese gute Laune sollte in der Folge allerdings schnell vergehen. Der tadellose Pang konterte stark und brauchte nach dem 93:6 nur noch einen Framegewinn für den Sieg. Dieser folgte direkt im nächsten Durchgang. Der Chinese veredelte sein ohnehin schon gutes Spiel mit seinem einzigen Century und zog ins Viertelfinale ein.
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"Speerwerfer" sorgt für Lacher: Williams jubelt unkonventionell

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Robertson macht's deutlich

Dort trifft der Weltranglisten-30. auf Neil Robertson. Der Australier ließ Shootingstar Wu Yize beim 6:1 nicht den Hauch einer Chance. Und das, obwohl der Sieger der International Championship gut in die Partie startete.
Wu schnappte sich den knappen ersten Frame (68:50) dank eines starken 60er-Breaks. In der Folge spielte allerdings fast nur noch Robertson. Durch ein 85:0 glich "The Thunder from Down Under" aus, dann übernahm er erstmals die Führung, die der Weltranglistendritte nicht mehr hergab.
Robertson glänzte bei seinem ungefährdeten Sieg allerdings kaum. Sein höchstes Break (74) spielte der Sieger des Saudia Arabia Masters zur 4:1-Führung, dann machte er 125 Punkte zum 5:1.
Wu konnte kaum was entgegensetzen, gab sich aber nicht auf. Im siebten Frame gelangen dem Chinesen noch mal 48 Punkte. Da Robertson allerdings wieder besser punktete (72), musste sich Wu geschlagen geben.
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Pink ins Glück: Robertson schlägt Wu deutlich

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Trump lässt Spannung aufkommen

Auch Judd Trump ist mehr oder weniger souverän ins Viertelfinale eingezogen. Der Titelverteidiger bezwang Si Jiahui 6:3, wackelte allerdings kurz. Nach den ersten beiden Frames stand es 1:1 zwischen Trump und dem Chinesen.
Dann drehte der Weltranglistenerste aber auf. Ein 117er-Century sorgte für die 2:1-Führung, im vierten Frame zeigte sich "The Ace in the Pack" auch nervenstark: Trump lochte mit einem Geniestreich stark, holte einen 1:64-Rückstand auf und schnappte sich den Frame am Ende mit 65:64. Im Anschluss gewann der Engländer auch noch den fünften Durchgang und führte komfortabel 4:1.
Danach wurde es aus Sicht von Trump dann unnötig spannend, was allerdings auch an einem stärker werdenden Si lag. Dank zweier 50+ Breaks (61/58) kam der Weltranglisten-16. auf 3:4 ran.
Trump durchbrach den Lauf von Si durch ein 63:22. Anschließend ließ der 36-Jährige, der seit der UK Championship 2024 auf einen Titel wartet, nichts mehr anbrennen und holte sich mit 75 Punkten den Sieg. Weiter geht es für Trump im Viertelfinale gegen Mark Selby.
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Wichtiger Pott: Trump locht Schwarz mit Geniestreich

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Selby schlägt O'Sullivan-Besieger

Trumps Landsmann schlug Zhou Yuelong, der in der ersten Runde Ronnie O'Sullivan aus dem Turnier warf, mit 6:2. Dabei legte der Chinese den besseren Start hin.
Zwar gewann Selby den ersten Frame, doch Zhou antwortete stark. Durch das einzige Century der Partie (132) ging der Weltranglisten-17. 2:1 in Führung. Im Anschluss spielte dann aber nur noch Selby.
Fünf Durchgänge in Folge entschied der viermalige Weltmeister für sich, ohne dabei wirklich gefordert zu werden. Zhou konnte nach seinem Century lediglich maximal 29 Punkte entgegenbringen.
Selby selbst gelangen auch maximal 75 Zähler in den Frames, was am Ende trotzdem zu einem ungefährdeten 6:2-Sieg reichte.
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Century unter Druck: Williams antwortet stark

Quelle: Eurosport


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