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Welsh Open: Ronnie O'Sullivan schlägt Jimmy White - Higgins gewinnt dramatisches Spiel im Decider
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Publiziert 18/02/2021 um 01:35 GMT+1 Uhr
Im Duell der Snooker-Legenden setzte sich Ronnie O’Sullivan in der zweiten Runde der Welsh Open im Celtic Manor in Newport mit 4:0 gegen seinen Freund Jimmy White durch. John Higgins musste in seiner Partie gegen Ben Woollaston deutlich mehr kämpfen: Higgins siegte trotz einer zwischenzeitlichen 3:1-Führung erst im Decider. Der chinesische Neu-Profi Pang Junxu sorgte für eine Überraschung.
Ronnie O'Sullivan ist amtierender Weltmeister
Fotocredit: Getty Images
In der Partie Ronnie O'Sullivan gegen Jimmy White waren die ersten beiden Frames überraschend zerfahren. Beide wirkten gehemmt. White aber nutzte seine Chancen nicht und geriet so mit 0:2 in Rückstand. Ab dem dritten Frame fand O’Sullivan dann mehr Spielfluss.
Seine Top-Form brauchte der Weltmeister dabei nicht. Denn der zunehmend frustrierte Wirbelwind machte immer wieder Fehler. So konnte O’Sullivan darauf warten, Chancen zu bekommen. Mit Breaks von 70 und 65 Punkten beendete er die Partie.
Erst nach einem dramatischen Match voller Wendungen erreichte John Higgins mit einem 4:3 über Ben Woollaston die dritte Runde. Higgins hatte schon mit 3:1 geführt, vergab aber im fünften und sechsten Frame seine Siegchancen.
Woollaston kämpfte sich nervenstark wieder heran, holte das 3:3 gar erst auf Schwarz. Im Decider hatten beide Chancen. Doch als Woollaston Gelb als Fluke lochte, schien die Entscheidung gefallen. Higgins jedoch holte die benötigten Foulpunkte und machte auf Schwarz das 4:3 perfekt.
Murphy brilliert mit hohen Breaks und erreicht souverän Runde drei
Eine weitere Top-Leistung zeigte Shaun Murphy bei seinem 4:1 über Stuart Carrington. Der Magician brillierte dabei mit Breaks von 78, 103, 96 Punkten und einer Clearance von 65 Zählern im letzten Frame; Carrington hatte da beine 56 vorgelegt. Bei der 96 hatte Murphy zwölf Mal Rot und Schwarz gelocht.
Auch Stephen Maguire überzeugte bei seinem 4:1 über Matthew Stevens. Maguire schaffte dabei Breaks von 72, 104, 60, 71 und 100 Punkten.
Judd Trump kam auch in der zweiten Runde im Celtic Manor nicht mit dem Tisch zurecht. So fand er selten zu einem flüssigen Spiel. Weil sein Gegner Si Jiahui aber viele Chancen vergab, reichte es für den Weltranglistenersten trotzdem zu einem 4:2-Sieg.
Brillant aufgelegt war dagegen Zhou Yuelong: Bei seinem 4:0 über Anthony Hamilton spielte er mit einer 132, einer 123 und einer 101 gleich drei Centuries.
Ursenbacher setzt sich gegen Milkins durch
Eine starke Leistung zeigte Alexander Ursenbacher bei seinem 4:3 über Robert Milkins. Milkins war dank einer 133 mit 2:0 in Führung gegangen, doch der Schweizer erkämpfte sich den dritten Durchgang auf die Farben und glich dank einer 134 aus. Zwar holte sich Milkins die Führung zurück, doch mit Breaks von 74 und 64 Punkten erreichte Ursenbacher die Runde der letzten 32.
Auf verlorenem Posten stand dagegen Simon Lichtenberg. Barry Hawkins spielte bei seinem 4:0 über den Deutschen Breaks von 82 und 124 Punkten.
Überraschung im chinesischen Duell: Ding Junhui unterliegt Pang Junxu
Für die größte Überraschung des Tages sorgte Pang Junxu. Der Neu-Profi aus China warf sein Vorbild Ding Junhui mit 4:2 aus dem Turnier. Ding hatte eine große Chance, zum 3:3 auszugleichen, verschoss am Ende aber Pink und ließ den Ball genau vor der Ecktasche liegen.
Mark Selby dagegen erreichte die dritte Runde sicher; er schlug Jamie O’Neill mit 4:1. Mark Williams steigerte sich gegenüber der ersten Runde. Der einzige Waliser, der die Welsh Open jemals gewonnen hat, schlug Liam Highfield mit 4:1.
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"Da muss auch O'Sullivan lachen": White gelingt Monsterfluke
Quelle: Eurosport
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