Welsh Open 2025: Gary Wilson verliert sein Auftaktmatch gegen Ishpreet Singh Chadha - Mark Allen rettet sich zum Sieg
Publiziert 10/02/2025 um 22:59 GMT+1 Uhr
Der erste Tag bei den Welsh Open 2025 hatte eine dicke Überraschung parat. In der Nachmittagsession verlor der Vorjahressieger Gary Wilson sein Auftaktmatch gegen den an Nummer 69 der Weltrangliste geführten Inder Ishpreet Singh Chadha 3:4. Mark Allen konnte sich dagegen knapp gegen den Teenager Stan Moody behaupten. Mark Williams und John Higgins fuhren souveräne Siege in Wales ein.
138 zum Ausgleich: Allen kommt gegen Teenager zurück
Quelle: Eurosport
Gary Wilson trat im Venue Cymru in Llandudno an, um seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen, doch bereits nach der ersten Runde musste der Engländer die Heimreise antreten.
Während Wilson im gesamten Match nicht zu seinem Spiel fand, konnte sein Gegner Ishpreet Singh Chadha sein volles Potenzial abrufen und sorgte für die erste faustdicke Überraschung bei den Welsh Open.
Dabei zeigte der Inder seine Comeback-Qualitäten. Mit einem 2:3-Rückstand im Rücken erhöhte Singh Chadha sein Niveau und spielte das erste Century des Duells zum 3:3-Ausgleich.
Wenig später gewann er dazu noch einen hart umkämpften Frame, weil er weniger Fehler machte und sicherte sich den Sieg in der ersten Runde.
Welsh Open: Allen wendet Niederlage ab
Ähnlich wie Wilson erging es in der Abendsession Mark Allen - jedoch mit einem besseren Ende. Als Favorit ins Spiel gegangen, musste der Nordire gegen den Youngster Stan Moody über die volle Distanz gehen.
Der Teenager erwischte den deutlich besseren Start und ging schnell 2:0 in Führung. Doch Allen ließ sich nicht so leicht abschütteln. Mit einer 138 glich der ehemalige Weltmeister aus und das Match schien in Richtung von Allen zu kippen.
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Waliser begeistert Heimpublikum: Century Break im ersten Frame
Quelle: Eurosport
Moody ließ sich jedoch nicht beirren und ging erneut 3:2 in Führung. Aber Mark Allen wäre nicht Mark Allen, wenn er in der entscheidenden Phase nicht noch einmal eine Schippe drauflegen könnte.
Gesagt, getan. In einem umkämpften sechsten Frame behielt der Nordire die Oberhand und schaffte im entscheidenden siebten Frame doch noch die Wende.
Williams und Higgins im Schnelldurchlauf
Einen ganz anderen Auftakt erwischten derweil Mark Williams und John Higgins.
Williams eilte im Schnelldurchlauf in die nächste Runde und spielte dabei zwischenzeitlich herausragendes Snooker. Mit drei Centurys in fünf Frames ließ er seinem Gegner Florian Nuessle kaum eine Chance und gewann schlussendlich 4:1.
Noch deutlicher machte es Higgins in der Abend-Session. Mit einem Whitewash gegen seinen Landsmann Greame Dott meldete sich der 49-Jährige eindruckvoll im Turnier an.
Das Highlight des Tages gelang Mark Selby. Bei seinem 4:2-Sieg gegen Haydon Pinhey gelang dem Engländer ein 141er Break zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich.
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Mit Glück zum Framegewinn: Kurioser Stoß von Singh Chadha
Quelle: Eurosport
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