Welsh Open 2025: Neil Robertson, Mark Allen und Mark Williams müssen Segel streichen - Favoritensterben geht weiter

Das Favoritensterben bei den Welsh Open 2025 geht weiter: Sowohl für Neil Robertson als auch für Mark Allen und Mark Williams war in der zweiten Runde Endstation. Während sich Robertson gegen Tom Ford knapp 3:4 geschlagen geben musste, verlor Williams gegen Stephen Maguire deutlicher 2:4. John Higgins dagegen feierte einen souveränen 4:0-Sieg gegen Robert Milkins.

Fluke zum Matchgewinn: Sijun schockt Allen mit Zufallstreffer

Quelle: Eurosport

Die Mittagssession in Llandudno am Mittwoch hatte einige Überraschungen zu bieten. Die Favoriten taten sich schwer und schieden reihenweise aus.
Den Anfang machte Neil Robertson, der gegen Tom Ford über die volle Distanz ging und sich doch im Decider geschlagen geben musste.
Dabei holte der Australier zuvor einen 0:3-Rückstand auf und schien das Momentum vor dem siebten Frame auf seine Seite gezogen zu haben. Alles deutete auf ein Comeback-Sieg von Robertson hin, doch Ford hatte andere Pläne.
Mit einem 131-Century zeigte der Engländer seine ganze Klasse im entscheidenden Moment und zog seinem Kontrahenten nun endgültig den Stecker.

Williams verschläft den Start

Der zweite Favorit, den es erwischte, war Mark Williams. Der Lokalmatador fand gegen Stephen Maguire nie richtig ins Spiel und musste nach einem 2:4 vorzeitig die Segel streichen.
Williams verpennte vor allem den Start der Partie. Die ersten beiden Frames gingen ohne Mühe an den schottischen Gegner, sodass Williams prompt einem Rückstand hinterherlief.
Diesen machte der Waliser wett, konnte im Anschluss aber nicht das Niveau der Frames drei und vier halten. Maguire spielte kein überragendes, aber fehlerfreies Snooker und feierte am Ende den Zweitrundensieg über Williams.

Allen im Decider geschlagen

Favorit Nummer drei, der in der Mittagssession strauchelte, war Mark Allen. Der Nordire kämpfte sich trotz ständigen Rückstands in den Decider gegen Yuan Sijun, musste dort aber seinem chinesischen Gegner den Vortritt lassen.
Der junge Chinese verlangte seinem Gegner alles ab und behielt im entscheidenden Moment die Nerven. Ohne große Glanzpunkte, aber mit soliden Stößen machte Sijun den Sieg perfekt und steht nun in der dritten Runde der Welsh Open.

Higgins weiter ohne Frameverlust

John Higgins ließ derweil nichts anbrennen und setzte mit einem Whitewash gegen Robert Milkins ein Statement.
Der Schotte ließ seinen Gegner kaum an den Tisch und spielte in allen vier Frames ein Break von mindestens 50 Punkten. Higgins feiert damit seinen zweiten 4:0-Sieg in Folge und meldet damit große Ansprüche auf den Turniersieg in Llandudno.

Auch Selby und Brecel weiter

In der Abendsession setzte sich Marky Selby gegen seinen englischen Landsmann Elliot Slessor mühevoll mit 4:3 durch. Dabei geriet der viermalige Weltmeister gleich dreimal in Rückstand, ehe er die letzten beiden Frames und damit das Match für sich entschied.
Erst um ein Uhr nachts war die Partie vorüber - dank eines finalen 70er-Breaks von Selby. Im Achtelfinale trifft der Weltranglistenvierte nun auf den Waliser Jamie Jones.
Unter den letzten 16 steht auch Luca Brecel. Der Belgier bezwang den Thailänder Noppon Saengkham mit 4:2, dabei glänzte der Weltmeister von 2023 mit zwei Centuries. Auf Brecel wartet nun der Chinese Junxu Pang.
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138 zum Ausgleich: Allen kommt gegen Teenager zurück

Quelle: Eurosport


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