Welsh Open 2025: Shaun Murphy scheitert in Runde eins an Ma Hailong - Ronnie O'Sullivan sagt Teilnahme spontan ab

Die Welsh Open waren am Montag bereits mit einer dicken Überraschung gestartet, am Dienstag ging es genauso weiter. Neben Vorjahressieger Gary Wilson muss auch Masters-Champion Shaun Murphy nach der ersten Runde seinen Hut nehmen. Der 21-jährige Chinese Ma Hailong besiegte den klaren Favoriten mit 4:3. Durch die Absage von Ronnie O'Sullivan fehlen nun drei große Namen im Turnierbaum.

Shaun Murphy ist bei den Welsh Open in der ersten Runde gescheitert.

Fotocredit: Getty Images

Es ist noch nicht mal einen Monat her, da krönte sich Shaun Murphy beim prestigeträchtigen Masters in London noch zum Sieger.
Bei den Welsh Open spielt der 42-jährige Engländer nun nur eine Nebenrolle. Bereits in Runde eins musste sich der Weltranglistensechste dem jungen Chinesen Ma Hailong mit 3:4 geschlagen geben.
Das gleiche Schicksal ereilte am Montag schon Vorjahressieger Gary Wilson, der mit 3:4 gegen Inder Ishpreet Singh Chadha ausschied.
Neben Murphy und Wilson spielt auch ein dritter großer Name schon früh im Turnier keine Rolle mehr: Ronnie O'Sullivan. Beim 49-Jährigen hat das aber andere Gründe als bei seinen Kollegen.

O'Sullivan sagt Teilnahme ab

Der Superstar sagte seine Teilnahme an den Welsh Open kurz vor dem Erstrundenmatch gegen Jamie Clarke ab. Der Waliser rückt damit direkt in die zweite Runde vor.
O'Sullivan verlängert mit der Absage seine Abwesenheit vom Snooker. Seit seinem Auftritt bei der Championship League am 9. Januar hatte der siebenfache Weltmeister nicht mehr gespielt.
Besser als die prominenten Ausgeschiedenen machte es dagegen Weltmeister Kyren Wilson. Zwar musste der Engländer gegen Marco Fu über die gesamten sieben Frames gehen, doch dank eines Century Breaks über 103 Punkte im Decider entschied er die Partie schließlich für sich, nachdem der Asiate zuvor von einem 1:3-Rückstand zurückgekommen war.
Auch Luca Brecel konnte sich über den Einzug in die nächste Runde freuen. Der Belgier drehte nach dem schnellen 0:2 durch seinen Gegner Stuart Carrington auf und entschied die nächsten vier Frames für sich, wobei er mit Breaks über 96 und 99 Punkte mehrfach an einem Century kratzte.

Carter und Lisowski machen es deutlich

Der Engländer Ali Carter gab sich im Duell mit Rory Thor keine Blöße. Mit 4:0 fegte der 45-Jährige den Malaysier aus dem Turnier, wobei Thor immer wieder Nadelstiche setzte, die er aber nicht in Frame-Gewinne ummünzen konnte.
Noch deutlich schlechter als für Thor lief es für Joshua Cooper gegen Jack Lisowski. Der Welranglisten-26. Lisowski ließ seinen englischen Landsmann kaum ins Spiel kommen.
In den Frames eins, drei und vier gelangen Lisowski drei Century Breaks (100, 106, 111). Cooper kam dagegen nur im zweiten Frame überhaupt auf das Scoreboard (23 Punkte) und schied mit 0:4 krachend aus.
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Quelle: Eurosport


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