World Grand Prix: Ronnie O'Sullivan beendet Durststrecke und gewinnt World Grand Prix gegen Neil Robertson

Ronnie O'Sullivan hat den World Grand Prix im englischen Coventry gewonnen. Obwohl er schon mit 5:7 zurücklag, schlug er im Finale den Australier Neil Robertson 10:8. Für O'Sullivan war es der insgesamt 38. Triumph bei einem Weltranglisten-Turnier. Gleichzeitig beendete der 46-Jährige damit eine 16-monatige Durststrecke ohne Titel, seit er im August 2020 die Weltmeisterschaft gewonnen hatte.

Erster Titel seit August 2020: O'Sullivan holt sich World Grand Prix

Quelle: Eurosport

Die Entscheidung fiel im Finale des World Grand Prix auf für Robertson bittere Art und Weise. Der Australier hatte im 18. Frame die erste Chance, doch bei einem Zugball auf Schwarz rutschte er mit der Queuespitze vom Spielball ab. O'Sullivan fackelte nicht lange und machte mit einer 77 den Sieg perfekt. „Ich habe nicht sorgfältig genug gekreidet“, gestand Robertson danach seinen Fehler unumwunden ein.
Schon am Nachmittag hatte es Robertson verpasst, sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Zwar machten beide Fehler, aber der Australier war konstanter und führte mit 2:0 und 4:2. Aber O'Sullivan war kämpferisch sehr stark und glich zum 2:2 und zum 4:4 aus. Dabei hatte er im achten Frame schon zwei Snooker benötigt.
Am Abend teilten sich die beiden dann die ersten beiden Frames, doch danach folgte Robertsons stärkste Phase. Mit Breaks von 128 und 88 Punkten zog er auf 7:5 davon. Nach dem Midsession Interval knüpfte er aber nicht mehr an dieses zwingende Spiel an, während Ronnie O’Sullivan aufdrehte.
Bis dahin war O'Sullivan immer einem Rückstand hinterhergelaufen, aber unter anderem mit Breaks von 90 und zwei Mal 77 Punkten zog er auf 9:7 davon. Robertson glaubte trotzdem noch immer an sich und unterstrich das auch mit einer 78 zum 8:9. „Auch da habe ich mir gesagt, dass ich nur zwei Chancen brauche und dann gewinnen kann“, so der Australier. Sein Missgeschick machte den Plan zunichte.
O'Sullivan steht auch nach seinem Triumph in Coventry in der neuen Weltrangliste auf Platz drei. Allerdings hat er seinen Rückstand auf Judd Trump deutlich verkürzt. In Führung liegt nach wie vor Mark Selby. Neil Robertson zementierte mit dem Erreichen des Finales seinen vierten Platz.
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Das erste Century: Robertson spielt Total Clearance

Quelle: Eurosport

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