World Grand Prix: Shaun Murphy siegt erst im Decider, Dreifach-Weltmeister Mark Williams in Runde eins schon raus
Shaun Murphy ist erfolgreich in den World Grand Prix in Hong Kong gestartet. Der Weltmeister von 2005 musste in der Runde der letzten 32 allerdings Schwerstarbeit leisten, ehe er das englische Duell gegen Ben Woollaston mit 4:3 für sich entschieden hatte. Für den dreimaligen Weltmeister Mark Williams war hingegen Endstation. Der Waliser unterlag überraschend mit 2:4 Stuart Bingham aus England.
Murphy nervenstark im Decider - die Entscheidung
Quelle: Eurosport
Murphy schien im sechsten Frame und bei einer 3:2-Führung auf der Siegerstraße. "The Magician" hatte sich im Frame bereits 44 Punkte (62:18) Vorsprung erspielt, 59 lagen noch auf dem Tisch.
Dennoch bekam Woollaston den Fuß wieder in die Tür und erzwang mit 72:62 den Decider.
Dabei spielte Murphy seine Klasse allerdings voll aus. Der Favorit machte mit einem Break von 110 den Einzug ins Achtelfinale klar.
Zu einer schönen Szenenwar es zuvor in Frame 8 gekommen: Murphy berührte einen Ball im Spiel mit der Hand, was sehr schwer zu erkennen war. Der 42-Jährige wies die Schiedsrichterin infolgedessen auf seinen Fauxpas hin - toller Sportsgeist.
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Großer Sportgeist: Murphy weist auf eigenes Foul hin
Quelle: Eurosport
Jack Lisowski (4:2 gegen Zhang Anda) und Davild Gilbert (4:3 gegen Chris Wakelin) überstanden ebenfalls die 1. Runde im Kai Tak Sports Park.
O'Sullivan fehlt, Trump kommt gut ins Turnier
Titelverteidiger Ronnie O'Sullivan, der das Finale 2024 mit 10:7 gegen Judd Trump gewonnen hatte, verzichtet in diesem Jahr auf eine Teilnahme am Turnier.
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Wunderbar gespielt: Murphy nutzt seine Chance eiskalt
Quelle: Eurosport
Trump wiederum ist in Hong Kong dabei und kam im ersten Match zu einem 4:2-Erfolg gegen Gary Wilson.
Ein Krimi entwickelte sich derweil im Kräftemessen zwischen John Higgins, der gerade erst die World Open gewann, und Ali Carter.
Higgins hatte das bessere Ende für sich und setzte sich im Decider mit 4:3 durch.
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Was für ein Fehler: Bingham versteht die Welt nicht mehr
Quelle: Eurosport
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