Kanada verliert Olympia-Qualifikation nach Doping-Vorwurf an Nicole Walker

Kanadas Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio ist ausgeträumt - zumindest für die Springreiterinnen. Nicole Walker ist nämlich vom Weltreiterverband FEI vorläufig gesperrt worden, nachdem bei ihr eine Probe, die im Rahmen der Panamerikanischen Spiele in Lima (Peru) genommen wurde, positiv auf ein Kokain-Metabloit getestet wurde.

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Bis er widerlegt werden kann, besteht bei der Reiterin der Verdacht des Dopings. Das war die Meldung, die im November für Aufsehen sorgte. Jetzt steht fest: Auch die B-Probe der Reiterin war positiv.
Damit ist die Reiterin nachträglich disqualifiziert worden, ihr Ergebnis bei den Panamerikanischen Spielen aus der Wertung genommen worden. Für das Mannschaftsergebnis bedeutet dies, dass ihr sehr guter Score durch das Streichergebnis ihrer Mannschafts-Kollegin ersetzt wird und Kanada in der Platzierung abrutscht. Von Platz vier auf Platz sieben.
Durch die veränderte Rangierung steht Argentinien vor Kanada und erhält damit den Startplatz bei den Olympischen Spielen in Tokio. Kanada hat nun keine Gelegenheit mehr, sich noch für die Olympischen Spiele zu qualifizieren und muss sich von seinem Traum, in Tokio an den Start zu gehen, verabschieden.
Springreiterin Nicole Walker, die von Beginn an bestritten hat Dopingsubstanzen zu sich genommen zu haben, gilt als äußerst gewissenhaft und hat die volle Unterstützung ihrer Teamkollegen und Trainer. Die Kanadierin hat angekündigt den Fall vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS zu bringen und Berufung gegen das Urteil einzulegen.
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