Alexander Zverev verpasst Finale in Indian Wells: Deutsche Nummer eins unterliegt Jannik Sinner im Halbfinale deutlich
Alexander Zverev hat den Einzug ins Masters-Finale in Indian Wells verpasst. Die deutsche Nummer eins unterlag dem Weltranglistenzweiten Jannik Sinner in seinem ersten Halbfinale in der kalifornischen Wüste überhaupt mit 2:6, 4:6. Für Zverev ist es die sechste Niederlage in Folge gegen den Italiener, der es im Finale nun mit Daniil Medvedev zu tun bekommt, der Carlos Alcaraz 6:3, 7:6 (7:3) schlug.
Sinner macht gegen Zverev Finaleinzug beim Masters klar
Quelle: SNTV
Zverev begann vor den Augen seines guten Freundes und NBA-Stars Jimmy Butler sehr aggressiv, machte vor allem bei eigenem Aufschlag viel Druck.
Der gebürtige Hamburger ging Sinners Geschwindigkeit mit, traf dann im fünften Aufschlagspiel jedoch zwei falsche Entscheidungen und wurde von der Nummer zwei der Welt prompt mit einem Break bestraft.
Zverev verlor etwas den Fokus, schimpfte – und gab gleich das nächste Aufschlagspiel ab. Nach 31 Minuten nutzte Sinner den dritten Satzball zum 6:2.
Auch im zweiten Satz häuften sich die Fehler bei Zverev. Direkt im ersten Aufschlagspiel verschlug der 28-Jährige erst eine einfache Vorhand und ließ dann einen Doppelfehler folgen. Die beiden daraus resultierenden Breakbälle gegen sich konnte Zverev jedoch abwehren und zog den Kopf noch einmal aus der Schlinge.
Der Weltranglistenvierte bäumte sich in der Folge noch einmal auf, erarbeitete sich beim Stand von 3:2 seinerseits einen Breakball, den Sinner jedoch mit einem Ass abwehrte.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/03/15/image-34bedd06-210d-4684-8c2c-19c57dfaa503-85-2560-1440.png)
Highlights: Medvedev beendet Alcaraz-Siegesserie 2026
Quelle: SNTV
Sinner zufrieden
Der Italiener machte es bei Zverevs folgendem Aufschlagspiel dann besser und schlug zu. Break - die Vorentscheidung!
"Sascha hat heute nicht so gut gespielt, ich bin mit meiner Leistung zufrieden", resümierte Sinner, der erstmals in Indian Wells im Endspiel steht - im Vorjahr etwa saß er während des Turniers seine dreimonatige Dopingsperre ab.
Nach 1:23 Stunden verwandelte Sinner seinen ersten Matchball zum 6:2, 6:4-Endstand.
Zverevs Aufschwung jäh gestoppt
Dabei schien Zverev deutlich verbessert ins Jahr 2026 gestartet zu sein, bei den Australian Open verlangte er dem späteren Turniersieger Carlos Alcaraz in einem epischen Halbfinale über fünf Sätze alles ab.
In Indian Wells nun, einem der größten Turniere nach den vier Grand Slams, hatte Zverev erstmals die Vorschlussrunde erreicht - damit gehört er einem elitären Zirkel an: Bei allen neun Masters hatten vor ihm nur Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic, Rafael Nadal, Roger Federer und Andy Murray mindestens im Halbfinale gestanden.
Das aber sind Statistiken, die Zverev in der Gegenwart wenig nützen. Sinner dominierte auch im zweiten Satz mit druckvollen Schlägen und erbarmungsloser Präzision.
Sinner wartet auf Mevedev im Finale
Auf Sinner wartet im Finale ein Duell mit Daniil Medvedev, der überraschend Carlos Alcaraz im zweiten Halbfinale besiegte. Alcaraz war in diesem Jahr noch ungeschlagen gewesen, doch der Spanier fand im Russen in zwei Sätzen seinen Meister.
Zverev wiederum wäre in Indian Wells neben Boris Becker (1987/1988) der zweite deutsche Finalist in der Turniergeschichte gewesen.
Gegen Sinner bezog er seine neunte Niederlage in Folge gegen die Nummer eins oder zwei der Weltrangliste.
Das könnte Dich auch interessieren: Traumfinale: Rybakina fordert Sabalenka im Endspiel von Indian Wells
(mit SID)
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/03/14/image-5ffd7bf1-a3e0-4523-81e9-e8530ad9124a-85-2560-1440.png)
Highlights: Rybakina macht Finale gegen Sabalenka perfekt
Quelle: Perform
Ähnliche Themen
Ergebnisse
/images.sports.gracenote.com/images/lib/basic/geo/country/flag/large/2206.png)
/images.sports.gracenote.com/images/lib/basic/geo/country/flag/large/2210.png)
2
4
6
6
Kommentar
Werbung
Werbung
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/03/05/image-04548325-c467-4327-9c31-0604a461cb71-68-310-310.jpeg)