Indian Wells: Zverev chancenlos gegen Sinner im Masters-Halbfinale - Südtiroler wird zur unüberwindbaren Hürde

Alexander Zverev kassiert in Indian Wells die nächste schmerzhafte Niederlage gegen Jannik Sinner. Vor allem die Deutlichkeit der Niederlage beim 2:6, 4:6 war ein Dämpfer zum Abschluss eines eigentlich starken Turniers für die deutsche Nummer eins. Als erst fünfter Tennisspieler der Geschichte hat Zverev bei allen neun Mastersturnieren nun mindestens das Halbfinale erreicht.

Sinner macht gegen Zverev Finaleinzug beim Masters klar

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Der gequälte Blick von Alexander Zverev sprach Bände. Nach der nächsten Lehrstunde durch Jannik Sinner schlich Deutschlands Tennisstar mit Fragezeichen im Gesicht über den Court und gratulierte dem italienischen Weltranglistenzweiten fair zum Einzug in das Finale von Indian Wells.
Die sechste Niederlage in Serie gegen Sinner hatte beim Hamburger sichtbare Spuren hinterlassen, schließlich bedeutete diese mehr als nur die verpasste Titelchance beim ATP-Masters in Kalifornien.
Beim klaren 2:6, 4:6 in nur 1:23 Stunden Spielzeit hatte Zverev erneut in einem Duell mit einem der ganz Großen in den entscheidenden Momenten geschwächelt. Und so streute die knallharte Analyse seines dominanten Gegners weiteres Salz in die Wunde. "Sascha hat heute meiner Meinung nach nicht besonders gut gespielt", sagte Sinner wenig zurückhaltend.
Dabei hatte Zverev zuvor in den USA einen guten Eindruck hinterlassen - und damit sein Auf und Ab in dieser Saison fortgesetzt. Nach seinem starken Start ins Jahr 2026, als er bei den Australien Open erst in einem epischen Halbfinale über fünf Sätze am späteren Turniersieger Carlos Alcaraz gescheitert war, war er in der Folge im Einzel von Acapulco bereits im Achtelfinale rausgeflogen - nur um dann den Titel im Doppel an der Seite seines Kumpels Marcelo Melo zu gewinnen.

Zverev in elitärem Kreis

In Indian Wells war Zverev nun der erstmalige Einzug in die Vorschlussrunde des mit 9,4 Millionen Dollar dotierten Hartplatzturniers gelungen, als Belohnung stieg er in einen elitären Zirkel auf: Vor ihm hatten nur Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic, Rafael Nadal, Roger Federer und Andy Murray - die "Big Four" - bei allen neun Masters mindestens im Halbfinale gestanden.
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Medvedev "super happy" mit Sieg gegen Alcaraz

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Es sei "sehr besonders, einer von fünf Spielern in der Geschichte zu sein, denen das gelingt", hatte Zverev noch vor dem Aufeinandertreffen mit Sinner gesagt - und auf ein Ausrufezeichen gegen den Südtiroler gehofft. In der kalifornischen Mittagssonne gelang ihm dieser aber nicht.
Stattdessen jubelte im direkten Duell mal wieder der Italiener. Während Zverev laut Sinner "viele Schläge verfehlt" habe, lieferte er selbst eine "großartige Leistung" ab: "Ich habe einfach die Gelegenheiten genutzt."

Nächste Chance in Florida

Viel Zeit zum Grübeln bleibt Zverev nun aber nicht, schon am Mittwoch startet mit dem 1000er Turnier in Miami der zweite Teil des "Sunshine Double".
Auf dem Weg zu den Grand Slams im Sommer ist es die nächste Chance für den 28-Jährigen, um weitere Schritte in Richtung der absoluten Weltspitze zu gehen.
Doch der erneute Dämpfer gegen Sinner und die Skepsis hinsichtlich der eigenen Form werden das deutsche Aushängeschild auch nach Florida begleiten.
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