French Open - Turnierdirektorin Amélie Mauresmo reagiert auf Kritik von Alexander Zverev, Coco Gauff und Iga Swiatek
Die French Open haben knapp sechs Wochen vor Beginn des Grand-Slam-Wettbewerbs auf die aktuelle Debatte um die Privatsphäre der Profis auf den Turnieranlagen reagiert. "Wir respektieren sie und wollen sie erhalten", erklärte Turnierdirektorin Amélie Mauresmo. In den vergangenen Wochen gab es diesbezüglich Kritik von Stars wie Alexander Zverev, Coco Gauff, Carlos Alcaraz oder Iga Swiatek.
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Quelle: Eurosport
"Sind wir Tennisspieler oder sind wir Tiere im Zoo?", fragte Iga Swiatek schon während der Australian Open im Januar. "Mittlerweile sind auf den großen Turnieren in jedem Raum Kameras. Dass im Klo noch keine ist, ist wirklich gerade alles", monierte Laura Siegemund vor wenigen Tagen in Stuttgart.
"Wir bieten auf dem Platz eine Show, aber ich glaube nicht, dass wir alles, was wir abseits des Platzes tun, dafür opfern müssen", befand Coco Gauff.
Alexander Zverev berichtete derweil beim ATP-Turnier in München, dass man ihm geraten habe, seinen Handycode zu ändern, da dieser beim Eintippen auf einer Kamera zu sehen gewesen sei. Carlos Alcaraz plädierte ebenfalls für mehr Freiräume in den Katakomben und Ruhebereichen auf der Tour.
Boris Becker teilte auf X mit, dass man diesen "totalen Verlust der Privatsphäre" während seiner aktiven Zeit vonseiten der Spieler "nicht zugelassen" hätte, wäre dies geplant gewesen.
Mauresmo wird deutlich: "Nicht um jeden Preis"
So verwundert es kaum, dass die French Open sich in Person von Amélie Mauresmo prophylaktisch zum Thema positionierten.
Man sei bereits "für die Privatsphäre der Profis gelobt worden" und unternehme "alles, um die dafür vorgesehenen Bereiche zu vergrößern. Die Spielerinnen und Spieler müssen sich so ungestört wie möglich auf die Spiele vorbereiten können", versicherte die zweimalige Grand-Slam-Turniersiegerin, die seit Ende 2021 als Turnierdirektorin in Roland-Garros agiert.
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Die massive Kamerapräsenz passe überdies nicht zu den Werten des Turniers. Man verschließe sich neuen Entwicklungen nicht, folge aber auch nicht allen Trends "um jeden Preis".
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