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Alexander Zverev: Juan Carlos Ferrero kritisiert Trainingsmoral
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Publiziert 17/04/2020 um 13:59 GMT+2 Uhr
Unter Juan Carlos Ferrero trainierte Alexander Zverev acht Monate lang. Nach einem Streit am Rande der Australian Open 2018 gingen die beiden getrennte Wege. Der Spanier hatte schon damals dem Weltranglistensiebten Disziplinlosigkeit vorgeworfen. In einem Interview mit dem "3iGuales Podcast" äußerte sich der 40-Jährige nun erneut negativ über die Trainingsmoral von Zverev.
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In der Zeit, in der Zverev unter Ferrero trainierte, konnte Deutschlands Nummer eins einige Erfolge feiern: So gewann er gleich das erste gemeinsame Turnier in Washington, welches gleichzeitig sein Premier-Titel bei einem Wettbewerb der 500er-Kategorie war. Außerdem siegte der Hamburger beim ATP-Masters-1000-Turnier in Montreal. Doch der Durchbruch bei einem Grand-Slam-Turnier gelang Zverev mit Ferrero im Trainerteam nicht.
Der Grund für das Ende der Zusammenarbeit war letztendlich ein Streit am Rande der Australian Open 2018. Rund einen Monat später gab Zverev die Trennung bekannt. Der 23-Jährige äußerte sich damals mit deutlichen Worten: "Es gab Momente, da war er respektlos gegenüber dem gesamten Team."
Nach diesem Vorfall habe es keinen anderen Weg gegeben, als die Zusammenarbeit zu beenden, stellte der Hamburger damals klar. Ferrero holte daraufhin zum verbalen Gegenschlag aus und warf dem Deutschen Disziplinlosigkeit vor:
Ferrero über Zverev: Kein qualitativ hochwertiges Training
Das Verhältnis der beiden scheint immer noch angespannt zu sein. Der Ex-Trainer von Zverev blickte im Interview mit dem "3iGuales Podcast" auf die Zusammenarbeit zurück und wiederholte seine Kritik:
Die ehemalige Nummer eins der Welt verriet auch den Grund, wieso Zverev seiner Meinung nach noch kein Grand-Slam-Titel gewinnen konnte: "Um Federer, Nadal oder Djokovic und den Rest zu überflügeln, müssen sich Zverev und die anderen, die danach kommen, abseits des Platzes verbessern: von der Ernährung bis zur Fitness. Ich habe Zverev acht Monate trainiert und das erkannt. Er war es gewohnt, vor und zurückzugehen im Match."
Zu viel Ablenkung abseits des Platzes
Ferrero gibt zu bedenken, dass die Spieler abseits des Platzes zu viel Ablenkung hätten: "Anrufe, Social Media, Freunde, die plötzlich auftauchen. Sie albern auf Instagram herum statt sich voll auf Tennis zu konzentrieren, wie es in unserer Zeit üblich war."
Er fügte an:
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