Alexander Zverev kritisiert die Regelungen beim ATP-Ranking - System "ein bisschen absurd"

Alexander Zverev hat die aktuellen Regelungen beim ATP-Ranking kritisiert. Vom mexikanischen TV-Sender "Central Fox" wird der deutsche Tennisprofi zitiert: "Ich bin Roger Federers größter Fan, aber er hat seit einem Jahr nicht mehr gespielt und liegt in der Rangliste über mir." Er glaube daher, das aktuelle System sei "ein bisschen absurd", so Zverev. Er selbst müsse eigentlich in den Top 5 sein.

Alexander Zverev

Fotocredit: Getty Images

"Ich habe ein Grand-Slam-Finale gespielt, ein Masters-Finale, ein, zwei Turniere. Im Moment ist das System eine Katastrophe", ergänzte der 23-Jährige.
Daher sei ihm das Ranking aktuell auch "wirklich egal".
Alexander Zverev spielte damit auf die Regelungen der ATP an, Turniere eines deutlich längeren Zeitraums in die Weltrangliste einfließen zu lassen. Anstatt der üblichen zwölf Monate gehen im Moment die vergangenen zwei Jahre in unterschiedlicher Gewichtung in die Wertung ein, also auch Ergebnisse aus 2019.
Dadurch konnte sich auch Roger Federer, der im vergangenen Jahr operiert werden musste und nach dem Jahresstart die gesamte Saison verpasste, lange in den Top Fünf halten. In der neuen Weltrangliste rutschte der Schweizer allerdings auf Rang sechs ab.
Als erster Spieler seit 16 Jahren durchbrach zudem Daniil Medvedev die Phalanx der Big Four Federer, Novak Djokovic, Rafael Nadal und Andy Murray. Seit Montag liegt der Russe hinter Djokovic auf Rang zwei. Abgesehen davon blieben die Positionen in den Top Ten allerdings unverändert. Auch Zverev verweilt weiter auch Platz sieben.
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Zehnter Titel: Medvedev triumphiert im Finale von Marseille

Quelle: SNTV

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