Andrea Petkovic verrät: Darum hält Toni Nadal Novak Djokovic für den größten Gegner seines Neffen Rafael

Andrea Petkovic hat im "Rennae Stubbs Tennis Podcast" erzählt, wieso Toni Nadal den Serben Novak Djokovic für den besten Gegner seines Neffen Rafael hält. Der langjährige Trainer des Spaniers sehe die Stärke Djokovics darin, "dass Novak den Ball wie niemand sonst sieht", verriet die ehemalige Weltranglisten-Neunte, wobei sie sich auf ein Gespräch mit "Onkel Toni" berief.

Highlights vom Giganten-Duell: Nadal verliert gegen Djokovic

Quelle: Eurosport

Außer Djokovic habe sich niemand getraut, die Vorhand des 22-maligen Grand-Slam-Siegers anzugreifen, habe der 63-Jährige ihr gesagt, so Petkovic.
Nadal habe ihr ein Beispiel für seine Meinung genannt, sagte die Deutsche: "Er erzählte, dass Novak in den ersten paar Duellen versucht hat, Rafas Vorhandbälle im Steigen mit der Rückhand zu nehmen - und dass er den Ball dabei ein paar Mal falsch einschätzte und zu spät dran war. Dann im dritten Match hatte er aber jedes Mal das perfekte Timing."
Petkovic selbst outete sich als Fan der Aufeinandertreffen zwischen Djokovic und Nadal: "Ich habe die Matches zwischen Novak und Rafa geliebt, weil Rafa Novak respektiert hat und wusste, dass er der beste Spieler ist, der jemals gespielt hat."
Nadal und Djokovic hatten in ihrer Karriere 60-mal gegeneinander gespielt - Rekord für zwei Profis in der Open-Ära des Tennis. Der Serbe hatte 31 der Partien für sich entscheiden können. 29 gingen an Nadal.

Federer für Nadal größter Rivale

Trotzdem hatte der Spanier der "AS" im Oktober gesagt, dass für ihn Roger Federer der größte Rivale seiner Karriere gewesen sei. Auch eine Begründung hatte der "King of Clay" ebenfalls parat: "In den Jahren, in denen ich mein bestes Tennis gespielt hab, waren es Roger und Novak. Aber in den ersten Jahren, die einem besonders in Erinnerung bleiben, war Roger immer da."
Nadal und Djokovic waren bei den Olympischen Spielen in Paris im Sommer ein letztes Mal professionell aufeinandergetroffen. Der Serbe hatte bei dem 6:1, 6:4 klar die Oberhand und gewann in der Folge die Goldmedaille im Einzel.
Zu weiteren "echten" Duellen der beiden wird es nicht mehr kommen: Nadal beendete seine Karriere im Anschluss an die Davis-Cups-Finals in Málaga. Spanien war dort bereits im Viertelfinale an den Niederlanden gescheitert. Auch weil Nadal das erste Spiel gegen Botic van de Zandschulp (6:4, 6:4) verloren hatte.
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Quelle: Perform


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