Holger Rune enthüllt intensive Dopingkontrollen: "Vor den Olympischen Spielen waren es allein 20 Tests"

Tennis-Star Holger Rune hat im Vorfeld des UTS Grand Finals in London über die Dopingkontrollen im Tennis gesprochen und dabei enthüllt, wie intensiv die Spieler im Vorfeld von Turnieren kontrolliert werden. Der Däne erklärte: "Vor den Olympischen Spielen waren es allein 20 Tests." Nachdem Jannik Sinner positiv getestet wurde, nahmen die Diskussionen rund um die Dopingtests zu.

Holger Rune wird von Jim Courier scharf kritisiert

Fotocredit: Getty Images

Rune, der betonte, dass es "dieses Jahr viele Dopingkontrollen" gegeben habe, führte weiter aus: "Sie tun alles, um den Sport sauber zu halten, und das ist sehr wichtig."
Anschließend erläuterte der 21-Jährige, wie er die Risiken in Sachen Doping für sich persönlich minimiere: "Ich passe genau auf, was ich esse und trinke."
"Wenn ich ein Getränk irgendwo stehen lasse, rühre ich es nicht wieder an. Es ist unsere Verantwortung, uns zu schützen", meinte die Nummer 13 der Welt.
Laut Rune würden ihm regelmäßige eigens veranlasste Bluttests dabei helfen, die Signale seines Körpers besser zu deuten.

Doping im Tennis: Debatte um Sinner und Swiatek

Iga Swiatek wurde bereits im August positiv auf die verbotene Substanz Trimetazidin (TMZ) getestet. Die ITIA sprach eine einmonatige Sperre aus, die am 27. November begann. Da die Polin aber bereits 22 Tage dieser Sperre abgesessen hatte, ist sie inzwischen wieder spielberechtigt.
Jannik Sinner wurde zudem nach zwei positiven Tests auf Clostebol im März freigesprochen. "Es war eine harte Zeit", erklärte der 23-Jährige im Interview mit dem US-Magazin "Esquire" zuletzt.
Die Nummer eins der Männer durfte weiterhin an allen Turnieren teilnehmen, lediglich Preisgeld und Punkte aus Indian Wells wurden ihm gestrichen.

WADA will Sinner sperren lassen

Im September gab die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) allerdings bekannt, dass sie Berufung gegen den im März von der International Tennis Integrity Agency (ITIA) verkündeten Freispruch einlegt.
"Wir halten die Entscheidung des Tribunals für falsch und fordern eine Sperre von einem bis zwei Jahren. Es wird keine Aberkennung von Ergebnissen beantragt, außer jene, die bereits vom Tribunal entschieden wurden", verkündete die WADA.
Eine Anhörung vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS wird diesbezüglich nach den Australien Open im kommenden Jahr erwartet.
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Swiatek zur Dopingsperre: "Starkes Gefühl der Ungerechtigkeit"

Quelle: Perform


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