"Andy Murray hat vier Grand-Slam-Finals verloren, bevor er dreimal siegreich war und auch Nummer eins wurde. Ich sehe ihn als Vorbild", sagte Thiem auf einer Pressekonferenz.

Vor seinem Einzug ins Endspiel des "Happy Slams" stand der 26-Jährige sowohl 2018 als auch 2019 bereits im Finale der French Open in Paris. Dort war er gegen Rekordgewinner Rafael Nadal letztlich ohne echte Siegchance, 2019 aber immerhin einer von nur zwei Athleten, der Nadal zumindest einen Satz abnehmen konnte.

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Thiem: Form von Melbourne beibehalten

Eine Sicherheit, dass er es Murray nachmache, gebe es laut Thiem natürlich nicht. "Ich kann natürlich auch die nächsten zwei Grand-Slam-Finale verlieren. Es ist klar, dass in den Endspielen der großen Turniere immer ganz große Spieler warten – da gibt es nie eine Garantie, zu gewinnen", sagte er.

Eine Top-drei-Platzierung in der Weltrangliste sei für ihn kein primäres Ziel. "Lieber wäre mir, wenn ich das Level, wie ich in Australien gespielt habe, beibehalte. Dann sollte die Weltranglistenplatzierung von alleine kommen", so Thiem.

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