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Überpünktlich: Centre Court in Roland-Garros hat nun ein Dach

Überpünktlich: Centre Court in Roland-Garros hat nun ein Dach

07/02/2020 um 13:00Aktualisiert 07/02/2020 um 15:29

Die French Open im Stade Roland-Garros sind ab sofort zumindest etwas wetterunabhängiger geworden. Bereits zwei Monate vor dem geplanten Termin wurde das letzte Teilstück des Dachs über dem "Court Philippe-Chatrier" fertiggestellt. Damit haben nun alle vier Grand-Slam-Turnierorte mindestens einen überdachten Platz. Einen kompletten "Wash Out" wird es also auch in Paris nicht mehr geben.

In den nächsten Wochen bis April soll das Dach nun regelmäßig getestet werden, damit ein reibungsloser Ablauf bei den am 24. Mai startenden French Open (live bei Eurosport) möglich ist. Geplant ist, dass es sich innerhalb von 15 Minuten schließt, also nur eine kurze Unterbrechung des Spielgeschehens nötig ist.

Der Philippe-Chatrier ist aktuell der einzige überdachte Platz bei den French Open in Paris. In Wimbledon und bei den US Open in New York sind jeweils zwei Plätze überdacht, bei den Australian Open in Melbourne sogar drei.

Häufige Verzögerungen

In der Geschichte der French Open gab es mehrmals lange Verzögerungen und Ausfälle durch Regen. Deshalb und wegen der im Schnitt längeren Dauer der Matches auf Sand im Vergleich zu anderen Belägen beginnt das Turnier inzwischen nicht wie üblich an einem Montag sondern bereits am Sonntag zuvor.

Video - Im Zeitraffer: So entstand das Dach über dem Philippe-Chatrier

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