Andy Murray hält seine Kinder wegen Anfeindungen von sozialen Medien fern: "Es kann ziemlich schädlich sein"

Andy Murray hat sich nach der Diskussion um Anfeindungen gegen Sportlerinnen und Sportler auf Social Media - angeführt von Tennisprofi Katie Boulter - ebenfalls zu dem Thema geäußert. Der dreimalige Grand-Slam-Sieger erklärte der "BBC", er selbst werde seine Kinder "von den sozialen Medien fernhalten, bis sie viel älter sind, weil ich glaube, dass es ziemlich schädlich sein kann".

Andy Murray

Fotocredit: Getty Images

Seine Landsfrau (WTA-Nummer 41) hatte zuletzt nach den French Open Hassnachrichten und schwere Beleidigungen gegen sie veröffentlicht, um auf die Problematik aufmerksam zu machen. Aus Sicht von Murray habe sich in den vergangenen Jahren dahingehend aber nichts verbessert.
"Athleten aus allen Sportarten diskutieren schon lange darüber, aber es hat sich nicht wirklich etwas geändert. Hoffentlich kann man bald etwas tun", so der 38-Jährige, der seine Karriere im vergangenen Jahr beendet hatte.
Er selbst habe die Anfeindungen zum Ende seiner Profilaufbahn nicht mehr beachtet. Dies sei auch sein Tipp für die aktuellen Profis. Man müsse versuchen, "es zu vermeiden, sich die Kommentare anzuschauen und direkt nach den Spielen auf unsere Telefone zu gehen". Eine langfristige Lösung sei dies aber nicht.
Murray forderte daher: "Ich weiß nicht, ob die Regierung mehr tun muss, um dagegen vorzugehen, oder ob Elon Musk (Besitzer von X, Anm. d. Red.) und andere Leute mehr tun können, um zu verhindern, dass diese Botschaften zu den Menschen durchdringen."
Er meine damit "nicht nur die Sportler, sondern die ganze Debatte um die Meinungsfreiheit, und das ist eine schwierige Sache".
picture

Tennis-Profi sorgt für peinlichen Moment: "Bin schon geschieden"

Quelle: Perform


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung