Andy Roddick verrät: So hat Roger Federer mich ausgetrickst

Es war eines der großen Duelle in Wimbledon: Andy Roddick gegen Roger Federer. Besonders das Endspiel 2009, das er mit 14:16 im fünften Satz verlor, dürfte Roddick lange in Erinnerung bleiben. Wie der US-Amerikaner verriet, sei ein entscheidender Faktor Federers Cleverness gewesen. Der Schweizer sei nämlich nicht nur einer der besten Spieler auf der Tour, sondern auch einer der Schlausten.

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So habe der Maestro beim eigenen Aufschlag immer genau im Auge, was der Gegner macht, sagte Roddick. Auch er sei dem Eidgenossen in die Falle gelaufen.

Roddick: "Ich war echt der Idiot"

"Eine Zeitlang habe ich stets den falschen Zeitpunkt gewählt, einen zweiten Aufschlag zu umlaufen", so Roddick im Interview mit dem "Tennis Channel". "Ich schätze, ich war immer eine Viertelsekunde zu früh dran - und Roger wusste das."
Erst spät in seiner Karriere sei Roddick das klar geworden. "Die letzten Male, als ich gegen ihn gespielt habe, habe ich die Returns reingekloppt! Zwischendurch mal drei oder vier am Stück. Da hat Roger zu mir rübergeschaut nach dem Motto: 'Oh, weißt du's endlich.' Ja, ich war echt der Idiot, der 12 Jahre gebraucht hat, um das herauszufinden", sagte der US-Open-Sieger von 2003.
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