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Angelique Kerber fühlt sich in Corona-Krise ausgebremst
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Publiziert 11/05/2020 um 15:10 GMT+2 Uhr
Angelique Kerber ist aufgrund der Corona-Krise wie viele andere Sportler zu einer Pause gezwungen. Es fühle sich wie "eine Vollbremsung aus vollem Lauf" an, meinte die deutsche Nummer eins im Interview mit der Zeitschrift "Emotion". Dennoch habe sie auch endlich Zeit für andere Dinge. "Ich habe angefangen zu kochen. Es kann nicht schaden, wenn ich das mal lerne. Es macht wirklich Spaß", so Kerber.
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"Etwas Selbstgekochtes hat in der eigenen Wahrnehmung natürlich eine ganz andere Wertigkeit als etwas Bestelltes", meinte die 32-Jährige. Zudem helfe ihr in schwierigen Momenten ihr Glaube. Dieser sei für sie ein "Anker". Wobei der Glaube für sie verschiedene Ausprägungen habe "und auch darin zum Tragen kommt, an sich und seinen eigenen Weg zu glauben", erklärte Kerber.
Vor allem das fehlende Ziel und die Unklarheit, wann es weitergeht, mache ihr aktuell zu schaffen. "Schon als Kind wollte ich viel lieber um Punkte, um einen Lolli oder ein Eis spielen als einfach nur hin und her. In allem, was ich mache, muss ich einen Sinn sehen", erklärte die dreifache Grand-Slam-Siegerin. Nach aktuellem Stand pausieren die Profi-Touren WTA und ATP mindestens bis zum 13. Juli.
Um fit zu bleiben, betreibt Kerber nach ihrer Oberschenkelverletzung, wegen der sie bereits vor der Corona-Pause die Turniere in Miami und Indian Wells absagen musste, Sport im Freien. Die 31-Jährige sagte dazu: "Aktivität macht den Kopf frei, man kommt auf andere Gedanken."
Ihr kleiner Jack-Russell-Terrier helfe ihr außerdem aktiv zu bleiben. Dieser könne nämlich, genau wie sie, "nicht still sitzen". Doch die Kielerin nutzte auch die zusätzliche Zeit, um Serien zu schauen, "die ich immer schon mal sehen wollte."
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