Alexander Zverev bekommt nach Ausraster in Acapulco Rückendeckung von DTB-Vizepräsident Dirk Hordorff

Dirk Hordorff wertet Alexander Zverevs Ausraster beim ATP-Turnier in Acapulco als Grenzüberschreitung, stellt sich aber vor die deutsche Nummer eins. "Es gibt Regeln des Tennis und auch des Anstands, und da muss er sich als Profi im Zaum halten", sagte der langjährige Funktionär dem "SID": "Aber ich werde auch nicht den Stab über ihn brechen. Mir gefällt der Junge, er hat viel Temperament."

Der Zverev-Eklat im Video: Das brachte ihn zum Ausrasten

Quelle: SNTV

Der 24 Jahre alte Hamburger darf zu seinem Einzel-Achtelfinale gegen Peter Gojowczyk (München) nicht mehr antreten, dies teilte die ATP mit.
Der Weltranglistendritte hatte nach seiner Doppel-Niederlage an der Seite von Marcelo Melo (Brasilien) gegen ein britisch-finnisches Team seinem Frust freien Lauf gelaufen.
Dirk Hordorff wertete die Disqualifikation, die Zverev die Chance auf eine Titelverteidigung im Einzel kostet, als durchaus streng. "Ich will sie nicht anzweifeln, aber da sind viele Spieler schon weniger hart bestraft worden", sagte der Vizepräsident des Deutschen Tennis Bundes (DTB).

Hordorff stellt Ansetzung infrage

Generell würden Spieler mit "Ecken und Kanten" und "ein wenig Rebellentum" dem Tennis gut tun, fügte er an.
Hordorff warf zudem die Frage auf, ob für Zverev nach der historischen Nachtschicht nicht auch so etwas wie "mildernde Umstände" gelten würden.
Die Partie mit seinem Freund Melo, die Zverev offenbar viel bedeutete, stieg dann am Abend desselben Tages. Für Hordorff ein "Unding".
(SID)
picture

Trocken die Linie runter: Nadal lässt Kudla keine Chance

Quelle: SNTV

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung