Marion Bartoli kritisiert Alexander Zverev für Ausraster: Diese Strafe wäre angemessen gewesen

Die frühere Wimbledon-Siegerin Marion Bartoli hat Alexander Zverev für seinen Ausraster beim ATP-Turnier in Acapulco im Februar kritisiert und die Strafe als "lustig" bezeichnet. Gegenüber "Tennis Majors" sagte die 37 Jahre alte Französin: "Das verdient für mich mindestens eine Sperre von drei Turnieren. Nicht in Indian Wells, Miami und Monte Carlo zu spielen. Zumindest das wäre verdient gewesen."

Alexander Zverev

Fotocredit: Getty Images

Im Doppel an der Seite des Brasilianers Marcelo Melo hatte der Hamburger in Mexiko 2:6, 6:4, 6:10 gegen Lloyd Glasspool und Harri Heliövaara verloren. Im Anschluss schlug Zverev mehrfach mit dem Schläger gegen den Stuhl des Schiedrichters.
"Zverev so zu sehen, wie er einfach seinen Schläger so nah am Schiedsrichter einschlagen lässt und ihn beinahe attackieren zu wollen - das war ungeheuerlich", sagte die Wimbledon-Siegerin von 2013 und fragte: "Wo ziehen wir da die Linie?"
Der Olympiasieger wurde mit einer Strafe von 40.000 Dollar belegt. Zudem wurden Zverev sämtliche Weltranglistenpunkte und das Preisgeld in Acapulco entzogen.
Zahlreiche Experten bezeichneten die Strafe als zu mild.

Bartoli zweifelt an Lerneffekt

Auch Bartoli kritisierte die Sanktion nun bei "Tennis Majors" als nicht angemessen.
"Die Strafe wäre für normale Menschen eine hohe, aber für Tennisspieler wie Zverev, der so viel auf und neben dem Feld verdient, war das nicht viel", erklärte die Französin und vermutete: "Ich denke nicht, dass er die Lektion lernt, die er lernen sollte."
Bartoli krönte sich 2013 zum Grand-Slam-Champion. Im Finale von Wimbledon bezwang sie die Deutsche Sabine Lisicki 6:1, 6:4.
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Der Zverev-Eklat im Video: Das brachte ihn zum Ausrasten

Quelle: SNTV

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